Dokumente für die Reise
Ausweispapiere Für Bürger der EU sowie Einwohner aus Andorra, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz ist zur Einreise nach Portugal lediglich der Personalausweis oder ein entspr...
In der Região Centro gibt es zwölf Unterregionen und 100 Landkreise (Concelhos).

Baixo Mondego
Die Unterregion hat ihren Namen von Rio Modego, dem einzigen großen Fluss Portugals, der im Land entspringt. "Baixo" bedeutet im Portugiesischen "unten" – Baixo Mondego also nicht anderes als der untere Lauf des Flusses vor der Mündung. Die folgenden acht Concelhos gehören zur Subregião Baixo Mondego:
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1114, König Manuel I. bekräftigte 1514 das Marktrecht des Ortes.
Câmara Municipal de ArganilTourismusbüro:
Casa Municipal da Cultura de ArganilSehenswürdigkeiten:
Die kleine Stadt hat eine Menge zu bieten: nicht nur schöne Strände, sondern auch Portugals bisher einzige biotechnologische Anlage, den Biocant Park. Sehenswert ist auch das Steinmuseum Museu da Pedra. Außerdem findet hier jedes Jahr ein Dixielandfestival statt.
Câmara Municipal de CantanhedeTourismusbüros:
Largo Conselheiro Ferreira FreireSehenswürdigkeiten:
Die Strände von Cantanhede
Die Universitätsstadt hat eine lange historische Vergangenheit. Vermutlich siedelten bereits die Kelten hier, später wurde von den Römern der Ort neu gegründet. Die Mauren eroberten die Stadt im Jahre 711 und hielten sie fast 350 Jahre lang. Erst 1064 wurde sie endgültig zurückerobert und war von 1139 bis 1260 die Hautstadt Portugals. Sehenswert sind in Coimbra vor allem die Altstadt und die Universität mit dem Uhren- und Glockenturm aus dem Barock. In Coimbra gibt es eine ganz spezielle Art des Fado, der hautsächlich von Studenten gesungen wird. Ganz in der Nähe ist die Ausgrabungstätte von Conimbriga – sehr gut erhaltene Ruinen aus römischer Zeit.
Câmara Municipal de CoimbraTourismusbüro:
Edifício da Biblioteca Geral da Univ. de CoimbraSehenswürdigkeiten:
Ist eine sehr alte Siedlung, die es schon zu Zeiten der Römer gab. Urkundlich erwähnt wurde der Ort bereits 1219 unter Dom Afonso II, dem Enkel des ersten portugiesischen Königs. Sehenswert – neben den Ruinen von Conimbriga – die Pousada Santa Cristina – ein Luxushotel in historischen Mauern.
Câmara Municipal de Condeixa-a-NovaSehenswürdigkeiten:
ist heute der einer der wichtigsten Fischereihäfen in Portugal. Der idyllische Name (auf deutsch: "Feigenbaum an der Flussmündung" ) täuscht ein wenig: Denn der Ort, der seit 1882 Stadtrecht besitzt, ist ein modernes Seebad, touristisch voll erschlossen. Trotzdem sehenswert: der alte Stadtkern und die Festung Santa Catarina (16. Jahrhundert), die direkt an der Mündung des Rio Mondego liegt.
Câmara Municipal de Figueira da FozSehenswürdigkeiten:
Die Strände von Figueira da Foz
ist eine alte Gemeinde. Mehr als 150 Gemeinden gehören zum Concelho. Sehenswert ist in Góis selbst die Igreja Matriz e Túmulo de D. Luís da Silveira.
Câmara Municipal de GóisTourismusbüro:
Praça da República, nº3hat seit 1513 Stadtrecht. Bekannt ist der Ort durch seine Papierfabrik, die bereits seit 1716 besteht. Der Marquês de Pombal holte damals Papiermacher aus Italien und Deutschland. Sie brachten dem Ort Wohlstand. Sehenswert: die Bürgerhäuser aus dem 18. Jahrhundert, vor allem der Palacío das Salazares. Ganz in der Nähe: die Serra da Lousã, in der man herrlich wandern kann.
Câmara Municipal de LousãTourismusbüro:
Rua João LusoSehenswürdigkeiten:
Stammt aus römischer Zeit und lag an der wichtigen Straße zwischen dem heutigen Coimbra und Braga. Der Ort hat seit Anfang des 16. Jahrhunderts Marktrecht Lehen und wurde 1855 als Concelho gegründet. Von hier aus kann man Ausflüge ins Landschaftsschutzgebiet der Serra do Buçaco unternehmen.
Câmara Municipal de MealhadaSehenswürdigkeiten:
Ist ein kleiner Ort direkt am gleichnamigen Fluss. Bereits 1442 urkundlich erwähnt, bekam die Gemeinde 1514 durch Dom Miguel I. das Stadtrecht. Heute noch werden am Strand die bunten Fischerboote von Ochsen aus dem Wasser gezogen. Sehenswert: das Naturschutzgebiet Mata Nacional das Dunas de Mira
Câmara Municipal de MiraDer Strand von Mira
bekam bereits durch den ersten König Portugals, Dom Afonso Henriques, das Marktrecht verliehen, und zwar im Jahre 1136.
Câmara Municipal de Miranda do CorvoTourismusbüro:
Avenida zdj25é FalcãoIst wohl eine sehr alte Siedlung aus der Neusteinzeit. Die Burg stammt aus dem 14. Jahrhundert und sollte vor allem Coimbra vor Feinden schützen. Zwei berühmte Söhne hat diese kleine Stadt: Die beiden Seefahrer und Entdecker Fernão Mendes Pinto (bekannt wegen seiner Reisebeschreibungen) und Diogo de Azambuja (der mit Kolumbus gesegelt sein soll) wurden in Montemor-o-Velho geboren. Sehenswert: die Burgkirche Santa Maria de Alcáçova.
Câmara Municipal de Montemor-o-VelhoSehenswürdigkeiten:
Bereits seit 1192 hat die Gemeinde das Stadtrecht. Die Römer siedelten sich hier an, in der Zeit der Vertreibung der Mauren war der Ort heftig umkämpft – und wurde bereits 985 von den Christen zurückerobert.
Câmara Municipal de MortáguaSehenswürdigkeiten:
Die Mutter des ersten Königs von Portugal, vom Dom Afonso Henriques, stiftete die Ländereien um den Ort 1120 dem Johanniterorden (portugiesisch: "Ordem de Hospitalários"). Oliveira do Hospital ist ein guter Ausgangspunkt für Touren in die Flusstäler von Mondego und Alva.
Câmara Municipal de Oliveira do HospitalTourismusbüro:
Praça Barão de LouredoSehenswürdigkeiten:
ist ein kleines Dörfchen auf einer Anhöhe über dem Rio Modego. Von hier aus hat man einen herrlichen Ausblick. Sehenswert: die alten Mühlen.
Câmara Municipal de PenacovaSehenswürdigkeiten:
Bereits seit 1137 hat der kleine Ort Stadtrecht. Sehenswert ist hier vor allem das Castelo de Penela aus dem Jahre 1087 – von seinen Türmen aus hat man einen schönen Ausblick auf den Ort und die Serra da Lousã.
Câmara Municipal de PenelaTourismusbüro:
Praça do MunicípioTourismusbüro:
Adro do CasteloSchon die Römer haben wohl hier gesiedelt.
Câmara Municipal de TábuaTourismusbüro:
Rua Dr. Francisco BeirãoSehenswürdigkeiten:
Die Unterregion bezeichnet das Mündungsgebiet des Rio Vouga – er entspringt in der Serra da Lapa und ist etwa 150 Kilometer lang. Es gibt hier elf Concelhos.
Der Name dieser kleinen Stadt, die wohl schon zu römischer Zeit besiedelt war, kommt vom gleichlautenden Rio Águeda. Es gibt hier eine berühmte kulinarische Spezialität, wegen der aus dem ganzen Umkreis Besucher kommen: das "Leitão assado (gegrilltes Spanferkel) à Barraida". Ebenfalls bekannt ist das Kunsthandwerk des Ortes: Ton- und Korbwaren und vor allem handgefertigte Spitze.
Câmara Municipal de ÁguedaTourismusbüro:
Tel. +351 23 461 00 70Sehenswürdigkeiten:
Bereits im 11. Jahrhundert wurde der kleine Ort urkundlich erwähnt: Die Mutter des ersten Königs von Portugal, Dona Teresa, soll das Land vergeben haben. Albergaria-a-Velha erhielt 1835 das Stadtrecht.
Câmara Municipal de Albergaria-a-VelhaTourismusbüro:
Alameda 5 de OutubroSehenswürdigkeiten:
Unterstand ab dem Jahr 1514 direkt dem König, in diesem Fall Dom Manuel I. Stadtrecht erhielt die Gemeinde allerdings erst 2004.
Câmara Municipal de AnadiaSehenswürdigkeiten:
Wurde bereits um 960 erwähnt – wegen seiner Salzpfannen, und genau Salz und Kabeljau machten die Stadt im 15. Jahrhundert wohlhabend. Im Jahr 1575 jedoch trieb ein Sturm eine Sandbarriere auf den Hafen zu und ließ ihn verschlammen. Der neue Hafen von Aveiro, einer der wichtigsten Portugals, liegt denn auch nicht direkt in der alten Stadt, sondern etwas außerhalb. Aveiro wird oft das "Venedig Portugals" genannt – es gibt zwar nur drei Kanäle, aber man kann sie per Boot, mit den "Barcos moliceiros" erkunden (portugiesisch "moliço" für "Tang", der hier geerntet wurde). Vor allem die vorgelagerte Lagune verlockt heute (trotz der zahlreichen Industrieansiedlungen) zum Strandaufenthalt. Sehenswert: die romantische Altstadt mit dem Fischmarkt und dem Canal Central, an dem viele Jugendstilhäuser zu finden sind. Außerdem die bunt bemalten Strandhäuser an der Costa Nova an der Ria Aveiro, dem Delta des Flusses und das Naturschutzgebiet "Reserva Natural das Dunas de São Jacinto".
Câmara Municipal de AveiroDer Strand von Aveiro
Der kleine Ort hieß früher Antuã und erhielt im Jahr 1519 durch Dom Manuel I. das Marktrecht.
Câmara Municipal de EstarrejaIst ein kleiner Ort, etwa sieben Kilometer südlich von Aveiro. Seit 1296 bekam es durch Dom Dinis Marktrecht; seit 1990 hat die gemeinde auch Stadtrecht. Sehenswert: das Museum Vista Alegre – der berühmtesten Porzellanmanufaktur Portugals.
Câmara Municipal de ÍlhavoTourismusbüros:
Av. 25 de AbrilCosta Nova
Av. José EstevãoBarra
Rua Comandante Azevedo e SilvaDie Strände von Ílhavo:
Ist ein kleines Fischerdörfchen direkt an der Costa Nova. Hier wird vor allem Tang geerntet. In der Nähe liegt die Pousada de Torreira/Murtosa - Ria de Aveiro.
Câmara Municipal de MurtosaSehenswürdigkeiten:
Der Strand von Murtosa:
Der Ort gab den Fischerfrauen ihren Namen, die man hier "Varinas" nennt. Die kleine Gemeinde lebt vom Meer und Fischfang. Sehenswert sind die sechs Kapellen des Kreuzwegs – die Igreja Matriz aus dem 17. Jahrhundert hat besonders schöne Azulezdj25.
Câmara Municipal de OvarDie Strände von Ovar – Esmoriz
Sehenswürdigkeiten:
Die kleine Gemeinde Vagos bekam bereits im Jahr 1514 das Stadtrecht verliehen. Der Ort stammt wohl noch aus römischer Zeit.
Câmara Municipal de VagosSehenswürdigkeiten:
Der Strand von Vagos:
Die Unterregion gehört ebenfalls zu den "Beiras" – also den Randbezirken des Landes. An der äußersten östlichen Grenze stößt sie an Spanien. Sie umfasst den kompletten Distrikt Castelo Branco. Zur Subregião Beira Interior Sul (also auf deutsch: "Inneres Südliches Beira") gehören vier Concelhos.
Die "weiße Burg" war stets eine wichtige Grenzstadt. Zum königlichen Lehen wurde sie 1213 erhoben, aber schon die Römer hatten ein befestigtes Fort erbaut. Die frühere Burg des Templerordens wurde von Dom Dinis I. errichtet. Heute sind nur noch Reste erhalten. Sehenswert: der Bischofspalast mit dem Jardim Episcopal und das alte Rathaus.
Câmara Municipal de Castelo BrancoTourismusbüro:
Praça do MunicípioSehenswürdigkeiten:
ist ein relativ neuer Landkreis – geografisch gesehen der zweitgrößte des Landes. Er vereint eine ganze Reihe von touristisch interessanten Gemeinden. Sehenswert sind in jedem Fall Monsanto, das zum "portugiesischsten aller Dörfer Portugals" ernannt wurde und Idanha-a-Velha – ein Dorf, das im Prinzip ein ganzes Museum ist. Hier soll ein westgotischer König geboren sein. Alle zwei Jahre findet in Idanha-a-Nova das BOOM-Festival statt. Im Landkreis ist außerdem das Vogelschutzgebiet "Tejo Internacional".
Câmara Municipal de Idanha-a-NovaSehenswürdigkeiten:
Sehenswert sind in dem sehr alten Ort die vielen Mühlen.
Câmara Municipal de OleirosTourismusbüro:
Tel. +351 272 681 008Sehenswürdigkeiten:
Römer, Westgoten und Mauren haben sich einst hier angesiedelt, bis im 12. Jahrhundert der Templerorden hier eine Burg erbaute. Bereits seit 1199 hat der Ort das Stadtrecht. Sehenswert ist Torbogen aus dem Mittelalter. Ganz in der Nähe liegt das Naturschutzgebiet "Reserva Natural da Serra da Malcata".
Câmara Municipal de PenamacorTourismusbüro:
Tel. +351 277 394 058Sehenswürdigkeiten:
In einem alten Herrenaus im Ort wurde die Pousada Proença-a-Nova - Amoras eingerichtet. Der Name „das amoras“ wurde gewählt, weil es in der Gegend sehr viele Brombeeren (portugiesisch „amora“) gibt.
Tourismusbüro:
Largo dos Bombeiroswar im 12. Jahrhundert wohl ein Teil der Herdade da Açafa, die 1189 an die Templer gegeben wurde. Die Stadt selbst wurde 1296 gegründet, im Landkreis kann man das Vogelschutzgebiet "Portas de Ródão" besuchen.
Câmara Municipal de Vila Velha de RódãoSehenswürdigkeiten:
Hauptsächlich der Distrikt Viseu gehört zu dieser Unterregion, außerdem ein Teil des Distrikts Guarda. Der Name leitet sich einerseits von Rio Dão her, der diese Landschaft durchfließt und andererseits vom Duque de Lafões, der dem königlichen Haus Bragança zugehörig ist. Die Subregião gliedert sich in 15 Concelhos.
wurde von Dona Teresa im Jahr 1120 zum königlichen Lehen erhoben. Über den genauen Ursprung des Ortes weiß man wenig.
Câmara Municipal de Aguiar da BeiraTourismusbüro:
Tel. +351 232 689 100liegt im Landesinneren. Den Landkreis gibt es seit 1836.
Câmara Municipal de Carregal do SalFrüher wurde der Ort "Castro d' Aire" – also "Burg der Luft" – geschrieben. Ganz in der Nähe liegt das Vogelschutzgebiet "Serra de Montmuro". Es gibt außerdem ein mittelalterliches Fest.
Câmara Municipal de Castro DaireSehenswürdigkeiten:
hat seit 1102 Marktrecht. Der Ort liegt in der Nähe von Viseu und ist wohl schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt worden. Sehenswert: der Palais der Grafen von Anadia aus dem 17. Jahrhundert. Es gibt außerdem ein Thermalbad.
Câmara Municipal de MangualdeTourismusbüro:
Largo Dr. CoutoSehenswürdigkeiten:
wurde als Landkreis 1852 gegründet. Der Ort gibt sich den Beinamen "Herz des Dão" und ist bekannt für seine Weine. Ganz in der Nähe liegt der Ort Caldas da Felgueira.
Câmara Municipal de NelasDer Landkreis entstand 1836, die Gemeinde selbst ist jedoch viel älter: Bereits 1169 wird sie urkundlich erwähnt, besiedelt war die Gegend wesentlich früher. Das zeigen die Dolmen und Menhire, die es hier noch zu sehen gibt.
Câmara Municipal de Oliveira de Fradesist schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt gewesen. Es wurde unter König Sancho II. um 1240 erwähnt und hatit 1514 durch Dom Manuel I. Marktrecht.
Câmara Municipal de Penalva do Casteloist die Kleinstadt, in der Portugals Diktator António de Oliveira Salazar geboren wurde und in der er – nach Ende seiner Amtszeit – auch bis zu seinem Tode 1970 lebte. Sehenswert sind hier die "Casas dos Arcos" aus dem 17. Jahrhundert.
Câmara Municipal de Santa Comba DãoTourismusbüro:
Avenida de Santa ColumbaSehenswürdigkeiten:
ist eine kleine Stadt mitten im Vale de Lafões. Sie war schon zur Zeit der Römer besiedelt. Bereits der erste König Portugals, Dom Afonso Henriques, erhob die Stadt zum königlichen Lehen. Sehenswert: die Thermalbäder
Câmara Municipal de São Pedro do SulTourismusbüro:
Tel. +351 232 711 320Bereits seit dem Jahre 1111 hatte Sátão Marktrecht.
Câmara Municipal de SátãoSehenswürdigkeiten:
ist bekannt durch sein Thermalbad, die Caldas de Sangemil, die wohl schon in römischer Zeit genutzt wurden. Der Ort selbst war schon viel früher besiedelt, wie Dolmen und Menhire in der Umgebung zeigen. Sehenswert: die Serra do Caramulo ganz in der Nähe.
Câmara Municipal de TondelaMegaltihen und Dolmen zeigen, dass in der Gegend von Vila Nova de Paiva schon sehr früh gesiedelt wurde. Nach der Zeit der römischen und maurischen Besatzung hatte der Ort Fráguas, der zu dem Concelho gehört, seit Jahr 1514 Marktrecht. 1883 entstand dann die heute Gemeinde Vila Nova de Paiva.
Câmara Municipal de Vila Nova de PaivaTourismusbüro:
Praça D. Afonso Henriques,1Sehenswürdigkeiten:
Strände in Vila Nova de Paiva
ist die Stadt, in der einer der ersten portugiesischen Helden, der lusitanische Anführer Viriatus, im Kampf gegen die römischen Besetzer verraten und ermordet worden sein soll. Heute ist Viseu Hauptstadt des gleichnamigen Dis
trikts und Zentrum des Weinanbaugebiets Dão.
Sehenswert: die Altstadt mit der Sé Catedral aus dem Mittelalter, die noch erhaltenen Teile der alten Stadtmauern und die prachtvollen azulejos an Häusern und Kirchen.
Sehenswürdigkeiten:
Der Name der Gemeinde hängt wohl – so glaubt man – mit dem Rio Vouga zusammen. An dieser Stelle stand einst eine Burg, die bereits 1083 in Zusammenhang mit einem Kloster urkundlich erwähnt wird. In der Nähe ist das Naturreservat "Reserva Botânica de Cambarinho".
Câmara Municipal de VouzelaTourismusbüro:
Avenida João de MeloSehenswürdigkeiten:
Die Bezeichnung "mittlerer Tejo" zeigt schon an, wo diese Unterregion liegt: im mittleren Lauf des Tejo nämlich, und damit zum größten Teil im Distrikt Santarém. Die Subregião Médio Tejo hat dreizehn Concelhos.
liegt oberhalb des Flusses und hatte früher deshalb große strategische Bedeutung. Der Name lässt sich wohl aufs lateinische "aureus" für "Gold" zurückführen – ein Hinweis darauf, womit die Stadt ihren Reichtum erwarb. Bereits 1179 war sie zum ersten Mal königliches Leben, durch Dom Afonso Henriques. Sehenswert ist die gut erhaltene Altstadt mit teilweise schmalen, romantischen Gässchen. Es gibt hier eine typische Süßspeise: die "Palhas de Abrantes" aus Eierfäden.
Câmara Municipal de AbrantesTourismusbüro:
Esplanada 1º de MaioDie Geschichte der Gemeinde hängt – nach einigen historischen Quellen – wohl mit der maurischen Besetzung der Halbinsel Setúbal zusammen König Sancho I. eroberte von den Arabern, doch erst 1914 erhielt Alcanena das Stadtrecht.
Câmara Municipal de AlcanenaTourismusbüro:
Praça 8 de Maiowar bereits unter der Herrschaft der Römer bekannt – als "Pugna Tagi". Der Ort an der Mündung des Rio Zêzere war zeitweise das "Exil" von Portugals Nationaldichter Luís Vaz de Camões: Er wurde 1546 des Hofs verwiesen – wegen der Liebschaft mit einem Adelsfräulein. Sicher der Grund, aus dem Constância heute den Beinamen "Vila Poema" trägt…
Câmara Municipal – ConstânciaSehenswürdigkeiten:
heißt soviel wie "Zusammenkunft" – und genau hier treffen zwei wichtige Eisenbahnlinien zusammen. Seit 1945 ist der Ort eigenständige Gemeinde, mit Stadtrecht seit 1991.
Câmara MunicipalSehenswürdigkeiten:
1159 gab Dom Afonso Henriques das Gebiet als Geschenk an den Templerorden. Im 14. Jahrhundert bekam die Gemeinde das Marktrecht.
Câmara MunicipalSehenswürdigkeiten:
Die Gemeinde trägt den Beinamen „verde horizonte“ („grüner Horizont“) und bestand wohl in vorgeschichtlicher Zeit: Es gibt Funde aus der Bronze- und Eisenzeit. Auch die Römer siedelten hier. Das Marktrecht wurde Mação von Dom Pedro im Jahr 1355 verliehen.
Câmara Municipal de Maçãoist eine kleine Bergstadt mit romantisch-engen Gassen. Heute noch ist der Ort von einer Festungsmauer umgeben, die Burg wurde im 15. Jahrhundert erbaut. Die Legende berichtet, dass die Gemeinde ihren Namen wegen eines maurischen Mädchens bekam, das aus Liebe zu einem Ritter zum christlichen Glauben übertrat und seither "Oureana" hieß. Sehenswert: das Grabmal von Dom Afonso de Ourém und die Pousada de Ourém. Ganz in der Nähe – etwa zehn Kilometer entfernt – liegt der Wallfahrtsort Fátima – einer der bekanntesten Wallfahrtsorte weltweit.
Município de OurémSehenswürdigkeiten:
wird auch "Vila Jardim" – die Gartenstadt – genannt. Der Ort wurde zum ersten Mal 1313 urkundlich erwähnt und hatte seit 1532 Marktrecht.
Câmara Municipal de SardoalSehenswürdigkeiten:
Funde aus vorgeschichtlicher Zeit zeigen, dass hier ein alter Siedlungsort war. Die Römer hatten eine Befestigungsanlage erbaut. Marktrecht hat Sertã seit 1111, Dom Afonso Henriques schenkte das Gebiet 1174 dem Johanniterorden. Seit 1513 hat die Gemeinde das Stadtrecht.
Câmara Municipal de Sertãbeeindruckt heute noch durch den gewaltigen Bau des Templerordens: Der "Convento da Ordem do Cristo" ist hervorragend erhalten – er gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. In der Altstadt Tomars kann man in den bestens erhaltenen alten Straßen und Gassen überall die große Geschichte der "Stadt der Templer" wiederfinden.
Câmara MunicipalTourismusbüro:
Av. Cândido Madureiraist eine alte Festung – und da, wo einst die Christen gegen die Mauren kämpften, kann man heute durch einen schönen Park bummeln. Sehenswert: die Igreja da Misericórdia in der Altstadt von Torres Novas mit schönen azulejos und etwa zwei Kilometer außerhalb liegen die "Grutas das Lapas" – Grotten mit einem Höhlenlabyrinth. Außerdem gibt es noch etliche Mühlen.
Câmara Municipal de Torres NovasSehenswürdigkeiten:
hat seit 1285 das Stadtrecht – verliehen durch Dom Dinis.
Câmara Municipal de Vila de ReiSehenswürdigkeiten:
Die bemerkenswerteste Sehenswürdigkeit liegt außerhalb des Ortes: das Castelo de Almourol, auf einer Insel mitten im Tejo. Die Burg wurde bereits 1171 gebaut und steht auf den Ruinen römischer und maurischer Befestigungsanlagen. Das Castelo Almourol fiel niemals in feindliche Hände – und es ranken sich viele Legenden und Märchen darum.
Município de Vila Nova da BarquinhaGanz im Westen, an der Küste, liegt diese Unterregion – und daher trägt sie auch diese Bezeichnung. In der Subregião Oeste gibt es diese zwölf Concelhos (Landkreise).
Weitere Links:
gehört mit seiner mittelalterlichen Kirche – übrigens der größten Portugals – seit 1985 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Das Kloster wurde bereits 1153 gegründet, die Kirche stiftete Dom Afonso Henriques nach der Rückeroberung der Stadt Santarém von den Mauren (1147); der Bau war 1223 vollendet.
Câmara Municipal de AlcobaçaSehenswürdigkeiten:
Die Strände von Alcobaça
wurde wohl von den Mauren gegründet. Der Name deutet auf einen "alão" hin, eine Kampf- und Hetzhundrasse – und der Hund ist immer noch im Wappen der Gemeinde zu sehen, die im Jahr 1212 das Stadtrecht erhielt. Alenquer teilt sich in zwei Ortsteile: Die alte Oberstadt mit der Festung und die "neue" Unterstadt, mit kleinen Gassen und Winkeln, in denen es lebhaft zugeht. Sehenswert: das Kloster São Francisco auf dem Hügel, neben der Burgruine und die Kirche São Pedro.
Câmara MunicipalTourismusbüro:
Parque Vaz Monteiro, Largo do Espírito Santowar im Mittelalter ein blühendes Städtchen. Die Geschichte des Ortes reicht bis in die Römerzeit.
Câmara Municipal de Arruda dos VinhosSehenswürdigkeiten:
1153 erhielten die Mönche des Benetiktinerordens von Cister die Erlaubnis von D. Afonso Henriques die erlaubnis das fruchtbare Land, das heutige Bombarral, zu bewirtschaften. 1231 wird die Ortschaft erstmals als Monbarral erwähnt, eine Ableitung von "Mons barralis".
Der Landkreis Bombarral besteht erst seit 1914. 1808 trennte sich der Ort Bombarral erstmals von Óbidos und schloss sich dem Landkreis Carvalhal an. Per Dekret wurden die Ortschaften, Bombarral und Carvalhal, wieder an Óbidos angegliedert - bis 1914.
Câmara Municipal de Bombarral
Largo do MunicípioSehenswürdigkeiten:
wurde wohl schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Nach der Befreiung von den Mauren bekam der Ort 1371 von Dom Fernando Marktrechte verliehen. König Manuel I. bestätigten und erweiterte diese im Jahr 1513.
Câmara Municipal do CadavalSehenswürdigkeiten:
- "die Thermen der Königin" – geht mindestens bis ins Jahr 1484 zurück: Da nämlich badete Dona Leonor, die Frau Königs João II. in den Quellen des Ortes, und das ist urkundlich belegt, denn sie gründete das Misericórdia-Hospital. Sicher aber kannte auch schon die Römer diese warmen Quellen. Heute ist Caldas da Rainha eines der bekanntesten Heilbäder Portugals. Typisch für Caldas da Rainha sind die Majolika-Keramiken, die man überall im Städtchen kaufen kann.
Câmara MunicipalTourismusbüros:
Quinta da Foz
Foz do Arelho – Tel. +351 26 297 93 69Casa dos Plátanos:
Rua Rafael Bordalo PinheiroSehenswürdigkeiten:
Die Strände von Calas da Rainha:
· Praia da Foz do Arelho
· Praia do Mar (BA)
· Praia do Salir do Porto
ist sehr alt und wurde wohl schon von Phöniziern und Kelten, Griechen und Römern besiedelt. Nachgewiesen ist die erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1160, als Dom Afonso Henriques das Gebiet einem treuen Vasallen schenkte. Zum königlichen Lehen wurde Lourinhã 1218 durch Dom Sancho und nochmals – mit erweiterten Rechten – durch Dom Afonso III. im Jahr 1251. Sehenswert ist die Igreja de Santa Maria do Castelo aus dem 14. Jahrhundert.
Câmara Municipal da LourinhãTourismusbüros:
Largo António GranjoSehenswürdigkeiten:
Das Fischerdorf Nazaré hat sich noch seinen ursprünglichen Charme erhalten. Der Ort teilt sich in die Oberstadt – "Sítio" – und das unten liegende Dorf, in dem die Fischer nach wie vor tagtäglich ausfahren und die bunt bemalten Boote von Ochsen wieder an Land gezogen werden. In die Sítio führt – falls man den Fußmarsch scheut – ein Schienenseilbahn. Einmal im Jahr – im September – gibt es eine bunte Prozession, in der die Marienstatue aus der Barockkirche Santuário da Nossa Senhora da Nazaré zum Meer getragen wird. Die kleine Ermida da Memória auf den Klippen erinnert an den Ort, an dem die Heilige Maria angeblich einen Ritter vor dem tödlichen Sturz in die Fluten bewahrte.
Câmara MunicipalTourismusbüro:
Avenida da RepúblicaSehenswürdigkeiten:
Die Strände von Nazaré:
war im Jahr 1282 das Hochzeitsgeschenk von König Dinis an seine Braut Isabel von Aragón – und der kleine Ort hat sich seinen Charme und seine Schönheit bewahrt. Damals war Óbidos ein wichtiger Hafen, der aber im Laufe der Jahrhunderte zunehmend verschlammte. Innerhalb der Stadtmauer kann man heute noch die alten, verwinkelten Gassen mit den weiß gekalkten Häusern sehen. Beim Spaziergang auf den Mauer hat man einen beeindruckenden Ausblick. In Óbidos ist in der Burg die Pousada Castelo de Óbidos untergebracht.
Câmara MunicipalTourismusbüro:
Tel. +351 26 295 92 31Sehenswürdigkeiten:
Die Strände von Óbidos:
liegt auf einer Halbinsel. Das Fort im Süden der kleinen Stadt stammt aus dem 16 Jahrhundert und hat in jüngerer Zeit eine düstere Vergangenheit: In der Diktatur unter Salazar war hier ein berüchtigtes Gefängnis für die politischen Gegner. Sehenswert: die azulejos in der Igreja da Misericórdia. Nicht versäumen sollte man einen Besuch auf den Islas Berlengas und vom Cabo Carvoeiro auf der Westseite der Halbinsel: ein großartiger Ausblick auf den Atlantik und die bizarr geformte Steilküste.
Câmara Municipal de PenicheDie Strände von Peniche:
Urkunden aus dem Jahr 1186 belegen, dass der Ort eine Schenkung von König Sancho I. an den Bischof von Évora war.
Câmara MunicipalTourismusbüro:
Estação Central de CamionagemDie "Linhas das Torres Vedras" bezeichneten die Verteidigungslinien im Krieg gegen Napoleon um 1809. Doch der Ort ist viel älter: In der näheren Umgebung der Stadt liegen die "Tholos do Barro" – ein Kuppelgrab aus der Kupferzeit.
Câmara MunicipalLeiria (früher Pinhal Interior Norte)
"Kiefernwald" ist die wörtliche Übersetzung von "pinhal" – und der Name dieser Unterregion deutet auf die Landschaft hin: Viele Kiefern wachsen hier, und die Bezeichnung "interior norte" weist auf die Lage hin: im Inneren des Landes. Die Subregião Pinhal Interior Norte gliedert sich in neun Concelhos.
hat seinen Namen aus der Zeit der Mauren: Sie nannten den Ort Al-Baiaz, was soviel heißt wie "der Falkner" - in der Gegend wurde wohl viel Falknerei und Jagd mit Falken betrieben. Marktrechte bekam Alvaiázere 1338 durch Dom João I., im Jahr 1388 wurde es zur Stadt erhoben.
Câmara Municipal de AlvaiázereTourismusbüro:
Tel. +351 91 481 55 59Sehenswürdigkeiten:
wurde zum ersten Mal 1175 urkundlich erwähnt und hat bereits seit 1674 Stadtrecht. Die Legende erzählt, dass die Gemeinde ihren Namen von der mildtätigen Dona Santa Isabel hat – sie soll einem armen Greis (portugiesisch: "ancião") ein Almosen gegeben haben.
Câmara Municipal de AnsiãoTourismusbüro:
Tel.: +351 236 670 200
ist zwar "nur" eine Kleinstadt, aber dennoch einer der Hauptanziehungspunkte Portugals: Das Kloster von Batalha – eines der schönsten und beeindruckendsten im Land – zählt seit 1983 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Erbauung der "Mosteiro de Santa Maria da Vitória" begann nach dem Sieg von Dom João I. über Kastilien. Der König hatte versprochen, wenn er die Schlacht (portugiesisch "batalha") bei Aljudabarrota gewinne, würde er der Jungfrau Maria eine Kirche errichten.
Câmara Municipal de BatalhaTourismusbüro:
Praça Mouzinho de AlbuquerqueSehenswürdigkeiten:
wurde zum ersten Mal 1467 urkundlich erwähnt, die Legende erzählt jedoch von einer Prinzessin, die von der Göttin Venus im Jahr 72 V.Chr. verfolgt wurde. Mit ihren Hofdamen floh sie – doch ihre Amme Antigona starb auf der Flucht. Auf ihrem Grab stand die Inschrift "Antigona de peralta aqui foi da vida falta" ("Hier verlor Antigona ihr Leben"). Die Göttin zerstörte diese Zeile und ließ nur die Worte " Antig …a de pera" stehen – aus denen der Ortsname "Castanheira de Pêra" entstanden sein soll. Sehenswert: die Serra da Lousã
Câmara Municipal de Castanheira de PeraTourismusbüro:
Rua Dr. José Fernandes de CarvalhoSehenswürdigkeiten:
Bereits seit 1204 hat der Landkreis – durch Dom Pedro Afonso – Marktrecht.
Câmara Municipal de Figueiró dos VinhosTourismusbüro:
Tel. +351 236 552 178Sehenswürdigkeiten:
Der Strand von Figueiró dos Vinhos:
Bereits seit 1545 ist diese Stadt Bischofssitz – und schon die Römer siedelten hier: Sie nannten den Ort Collipo. Nach der Eroberung durch die Mauren gewann Dom Afonso Henrique Leiria im 12. Jahrhundert zurück. Dom Afonso III. hielt 1254 zum ersten Mal eine Ständeversammlung (Cortes) ab, zu der nicht nur Adel und Geistlichkeit, sondern die Bürger der Stadt geladen waren. Sehenswert ist heute noch – neben der Altstadt – das Kastell und der Bergfried ("Torre de Menagem"). Einen Besuch lohnen auch die Kirchen, vor allem die mächtige Kathedrale ("Sé Leiria") aus dem 16. Jahrhundert. Die Stadt ist außerdem Ausgangspunkt für Ausflüge zum Wallfahrtsort Fátima.
Câmara Municipal de LeiriaSehenswürdigkeiten:
Die Strände von Leiria:
Mitten in ausgedehnten Kiefernwäldern liegt dieser Ort: Die Bäume lie0 Dom Dinis I. anpflanzen, um den Boden an der Küste zu befestigen. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts war Marinha Grande, das erst seit 1988 Stadtrecht hat, vor allem wegen seiner Glashütte bekannt. Heute noch ist sie eine der wichtigsten Portugals: Crystal Atlantis
Câmara Municipal de Marinha GrandeSehenswürdigkeiten:
Alles erreichbar über die Homepage
Die Strände von Marinha Grande
Das erste Marktrecht wurde dem Ort 1206 durch Dom Afonso Pedro verliehen.
Câmara Municipal de Pedrógão GrandeTourismusbüro:
Tel. +351 236 480 150Sehenswürdigkeiten:
Badestrände von Pedrógão Grande
Der Name des Ortes hängt eng mit dem Marquês de Pombal zusammen – den "ersten Minister" in der Zeit der Regentschaft von Dom João I und dem bedeutendsten Staatsmann seiner Zeit. Sebastião zdj25é de Carvalho e Mello wurde 1769 zum Marquês de Pombal ernannt. Die Gemeinde wurde durch die Templer gegründet und erhielt bereits 1174 das Marktrecht. Sehenswert: das Kastell aus dem 12. Jahrhundert.
Câmara Municipal de PombalDie Strände von Pombal:
liegt auf einer Anhöhe und hat eine Festung aus dem 15. Jahrhundert, die auf den Mauern einer maurischen Burg steht. Sehenswert ist die Igreja São Pedro. Ganz in der Nähe ist das Naturreservat "Parque Natural das Serras de Aire e Candeeiros" sowie zahlreiche riesige unterirdische Höhlen: Die größten sind die etwa 17 Kilometer entfernten Grutas de Mira de Aire
Câmara Municipal de Porto de MósSehenswürdigkeiten:
Das "Sternengebirge" ist die höchste Unterregion, ja überhaupt das höchstgelegene Gebiet Portugals. Der Torre misst knapp 2000 Meter (genau: 1993) und ist damit der höchste Gipfel des Festlandes. Hier schneit es im Winter – und deshalb kann man in der Serra auch durchaus Ski fahren und andere Wintersportarten betreiben.
Die gesamte Unterregion ist praktisch auch ein Naturschutzgebiet – nämlich der "Parque Natural da Serra da Estrela". Die Subregião unterteilt sich in vierzehn Landkreise (Concelhos).
wird durch einen beeindruckenden Festungswall geschützt: Wie ein zwölfzackiger Stern umschließt er die Altstadt. Die Geschichte des Orts ist voller Wechsel: Mal gehörte er zu Spanien, dann wieder zu Portugal. Bis zu den Truppen Napoleons galt Almeida als uneinnehmbar – erst dessen Soldaten gelang es 1810, die Stadt einzunehmen. Man kann die Festungsanlage heute noch sehen, auch die unterirdisch angelegten Unterkünfte für die Bewacher. Im Ort ist die Pousada de Almeida – Senhora das Neves.
Câmara Municipal de AlmeidaTourismusbüro:
Portas de S. FranciscoSehenswürdigkeiten:
hat seit 1199 Marktrecht und ist der Stammsitz der Familie Cabral: Aus ihr stammt der Seefahrer, der 1500 Brasilien entdeckte und für die portugiesische Krone in Besitz nahm. Das Familienwappen zeigt eine Ziege (portugiesisch "cabra"). Sehenswert sind die Ruinen der Burg (die 1266 erbaut wurde) und in der Umgebung die Pousada im Convento de Belmonte. In Belmonte gibt es außerdem das erste jüdische Museum Portugals – in Erinnerung an die "Cristião-novos", die – als oft "marranos" beschimpft – unter anderem in Belmonte ihre jüdische Tradition bewahren konnten.
Câmara Municipal de BelmonteTourismusbüro:
Praça da RepúblicaSehenswürdigkeiten:
ist bekannt für seinen Käsemarkt und veranstaltet sogar eine Käsemesse (im Februar). Von den Weiden rund um den Ort kommt die Milch für einen der beliebtesten Käse der Portugiesen: den "Serra da Estrela". Sehenswert: die alten Häuser der Altstadt in der Rua Fernão Pacheco, bei denen die Türen gotisch, die Fenster aber manuelinisch verziert sind.
Câmara Municipal de Celorico da BeiraTourismusbüro:
Largo da CorredoraSehenswürdigkeiten:
hat seit Dom Sancho I. (im Jahr 1186) Marktrecht. Die Stadt ist sozusagen das Tor zur Serra da Estrela, dem Gebirge mitten in Portugal. Covilhã ist Sitz der Universität Beira Interior. In der Umgebung kann man das Vogelschutzgebiet der Serra da Estrela besuchen. Ein Premierminister Portugals, zdj25é Socrates, stammt aus Covolhã.
Câmara Municipal de Covilhãist eine typische Grenzstadt mit Befestigungsbauten aus alter Zeit. Heute ist die Gemeinde wegen der Mandelblüte bekannt, die Besucher anlockt. Sehenswert außerdem: die Christusstatue auf dem höchsten Punkt der Serra da Marofa in 977 Meter Höhe.
Câmara Municipal de Figueira de Castelo RodrigoTourismusbüros:
Figueira de Castelo RodrigoSehenswürdigkeiten:
Zu dem kleinen Ort gehören zwar 16 Gemeinden, dennoch leben hier unsgesamt (2004) etwa 5500 Menschen: Die Serra da Estrela ist nur sehr dünn besiedelt. Fornos de Algodres ist seit 1811 bereits Sitz des Concelhos. Die gesamte Region war schon in prähistorischer Zeit besiedelt.
Câmara Municipal de Fornos de AlgodresSehenswürdigkeiten:
war schon in der Eisenzeit besiedelt. Die Römer zerstörten hier eine lusitanische Festung. Um 1307 wird der Ort zum ersten Mal urkundlich erwähnt – und Fundão war nach der Vertreibung der Juden aus Spanien 1492 Zufluchtsort für viele Cristãos-novos, wie die gezwungenermaßen zum christlichen Glauben übertretenden Juden genannt wurden. Der Concelho wurde 1747 auf Anordnung Dona Maria I. gegründet. Stadtrecht hat Fundão seit 1988.
Câmara Municipal de FundãoTourismusbüro:
Tel. +351 275 561 501
war sicher schon in vorchristlicher Zeit besiedelt. Dona Teresa schenkte das Gebiet um 1125 an den Johanniterorden. 1217 bekam Gouveia Marktrecht durch Dom Afonso II. Sehenswert: der Convento de São Francisco sowie die Praça de São Pedro
Câmara Municipal de GouveiaSehenswürdigkeiten:
ist die höchstgelegene Stadt des Landes – 1056 Meter und bereits seit dem 6. Jahrhundert Bischofssitz. Auch die Römer erbauten hier schon eine Festung. Ein portugiesisches Sprichwort beschreibt die Grenzstadt so: "fria, feia, farta e forte" ("kalt, hässlich, reich und stark"). Die Einwohner änderten dies allerdings in "fria, farta, forte, formosa e fiel" ("kalt, reich, stark, schön und treu") – von allem kann man etwas in Guarda finden. Viele Häuser sind aus Granit gebaut – und selbst die Kathedrale aus dem 14 Jahrhundert sieht eher wie eine Festung denn eine Kirche aus. Sehenswert: das bischöfliche Palais – heute ein Museum.
Câmara Municipal de GuardaDer kleine Ort in der Serra da Estrela ist vor allem durch seine Textilindustrie bekannt. Ganz in der Nähe ist die Pousada de São Lourenço. Nur zwei Kilometer südlich von Manteigas liegen die Caldas de Manteiga – Thermen mit kohlensäure- und schwefelhaltigen heißen Quellen.
Câmara Municipal de ManteigasTourismusbüro:
Rua Dr. Esteves de CarvalhoDer Ort wurde bereits 1519 durch Dom Manuel I. zum königlichen Lehen erhoben – Stadtrecht hat die Gemeinde allerdings erst seit 2004. Wer hier vorbeikommt, sollte auf jeden Fall die Termas de Longroiva besuchen.
Câmara Municipal de MêdaTourismusbüro:
Tel. +351 279 859 288Sehenswürdigkeiten:
hat ein besonderes Wahrzeichen: Sechs Tore führen in die Festungsstadt, deren Geschichte wohl auf die Zeit der Kelten zurückgeht. Pinhel wurde von Dom Sancho I. zum königlichen Lehen erhoben.
Câmara Municipal de PinhelSehenswürdigkeiten:
war bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Dom Dinis befestigte die Stadt, nachdem sie Portugal 1296 von den Spanier zugesprochen worden war. Heute noch kann man Teile der alten Stadtmauer aus dem 17. Jahrhundert besichtigen. Bei Sabugal wurden die Truppen Napoleons endgültig besiegt und aus dem Lande vertrieben.
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Tel. +351 271 750 080"Oppidum Sena" nannten die Römer diesen Ort – im Lauf der Zeit wurde Seia daraus. Allerdings war die Gegend schon vor den Römern besiedelt: in vorchristlicher Zeit von Túrdulos und Kelten bewohnt, von Goten und Mauren bis zur Rückeroberung durch die Christen im Jahr 1055. Dom Afonso Henriques schenkte das Gebiet 1132 an einen Vasallen – und kurze Zeit später erhielt Seia Markt- und dann 1510 auch Stadtrecht. Hier ist der Hauptzugangspunkt zum Naturschutzgebiet der Serra da Estrela.
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Rua Pintor Lucas MarrãoSehenswürdigkeiten:
Dieser Ort war einst ein Hochzeitsgeschenk: Dom Dinis gab ihn seiner Braut Isabel bei der Heirat 1283 – und da hatte die Gemeinde wohl bereits Marktrecht. Der Ring der Festungsmauern, der sich heute noch um Trancoso zieht, geht auf diese Zeit zurück. Nach 1385 war die Stadt ein Handelszentrum, es lebten viele Juden hier.
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Tel. +351 27 181 11 47Sehenswürdigkeiten: