Vor kurzem trat der neue Kalender für das Schuljahr 2020/2021 in Kraft

und kann hier im Original eingesehen werden: Schulkalender 2020/2021 

Der Kalender bezieht sich auf das Schuljahr 2020/2021 und beinhaltet sowohl die Schulferien wie auch die Prüfungsdaten der Schüler in Portugal. Schulkalender für die deutschen Schulen in Portugal, bitte an den jeweiligen Schulen einsehen.

Eine große Änderung gab es mit der Vereinheitlichung der Ferienzeit für Vorschüler, die denen der Grundschüler angepasst wurde. Damit wird der Aufforderung der Gewerkschaften sowie den Schuldirektoren nachgekommen.

Der Konstruktion einer Burg lagen zahlreichen strategischen Überlegungen zugrunde, die bis ins letzte Detail genau ausgeklügelt wurden. Dabei wurde nichts dem Zufall überlassen, nicht mal eine simple Treppe.

Wenn man sich die Wendeltreppen einer mittelalterlichen Burg genauer anschaut, entdeckt man, dass sie im Uhrzeigersinn verlaufen.

Heute vor 524 Jahren stach Christopher Kolumbus in See, um als erster auf dem westlichen Seeweg von Europa Ostasien zu erreichen. Durch seine Heirat mit Dona Filipa de Perestrelo e Moniz war der gebürtige Italiener aus Genua zum portugiesischen Staatsbürger geworden. Am 12. Oktober 1492 erreichte er die  Karibischen Inseln vor dem amerikanischen Festland - anstatt Quinsay, einer Stadt nahe des heutigen Shanghais in China.

Christopher Columbus - Seefahrer

Kolumbus wusste nichts von den karibischen Inseln, er glaubte, sich südlich von Cipango (Japan) zu befinden. Im seinem Bordbuch ist für den 21. Oktober 1492 zu lesen: „Jedoch habe ich mich entschlossen, das Festland und die Stadt Qui(n)say aufzusuchen. Dort werde ich dem großen Khan die Briefe Eurer Majestät überreichen, um eine Antwort ersuchen und damit zurückkehren.“

"Ein Szenario wie aus Dantes Hölle" - so wird die Situation in Madeiras Hauptstadt Funchal von Feuerwehrleuten beschrieben. Die Feuer haben mittlerweile in der Altstadt, das Viertel São Pedro, erreicht.

Von heute an (5. August) bis 14. August 2016 findet am Praça de Comerçio, am Terreiro do Paço in Lissabon wieder ein Videomapping statt. Dreimal jeden Abend kann man die bunten Lichtinstallationen zum Thema "Die Gesichter von Lissabon" (As Caras de Lisboa) bestaunen: jeweils um 21:45, 22:30 und 23:15 Uhr (am Sonntag, den 7.8.2016, gibt es lediglich zwei Vorführungen: um 22:30 und um 23:15 Uhr). Dauer: eine Viertelstunde, der Eintritt ist frei. 
Quelle und Foto: Público

1. Hundestrand in Peniche, Portugal

Foto: ©Ana Ferreira

Am 29. Juli 2016 genehmigte die Stadtverwaltung Peniche erstmals einen Hundestrand und leistete damit Pionierarbeit in Portugal. Der Strand wird am 6. August offiziell eingeweiht.

Wer auf Wetter und gutes Klima wert legt, sollte dieses Ranking beachten: Portugal steht unter den ersten zehn der Länder, in denen sich's am besten leben lässt. Sonne, Meer und gute Luft machen das Land für viele Reisende, aber auch Auswanderer attraktiv. Das zeigt das Resultat der Umfrage "Best Places to live 2016". 

Internations hat für die jährliche Erhebung "ExpatInsider" mehr als 14.000 Menschen in 195 Ländern befragt. 

Quelle: ftn News

Genau 50 Jahre ist es her, dass die Verbindung zwischen Lissabon (Stadtteil Alcântara) und dem südlichen Tejo-Ufer (Almada) eingeweiht wurde. Am 6. August 1966 - damals hieß die Brücke noch Ponte Salazar - wurde die wichtige Verbindung zwischen Nord- und Südportugal dem Verkehr übergeben. 

Nach der Nelkenrevolution am 25. April 1074 wurde die mit 2278 Meter weltweit zweitlängste Hängebrücke mit kombiniertem Straßen- und Eisenbahnverkehr umbenannt in Ponte de 25 Abril. Meist nennen die Portugiesen sie Ponte - und jeder weiß, welche Brücke gemeint ist. Quelle und Foto: Público

Mehr zur Geschichte der Ponte de 25 Abril ->hier

Am Paria de São João an der Südküste von Lissabon, bei Caparica, musste heute ein Leichtflugzeug notlanden. Dabei starben zwei Badegäste - ein 30jähriger Mann und ein achtjähriges Mädchen. Nähere Hintergründe sind noch nicht bekannt.

Mehr lesen bei: 
Observador - Diário de Notícias - Sapo24

Seit Freitag, 18. August 2017, 14 Uhr bis Montag 24 Uhr gilt für einige Regionen Portugals vorsorglich der "öffentlichen Notstand"  (estado de calamidade pública). Grund dafür ist die Wettervorhersage, die für dieses Wochenende sehr hohe Temperaturen bis zu 40 Grad prognostizieren und daraus resultierend eine stark erhöhte Feuergefahr. 

Betroffen vom öffentlichen Notstand sind landesweit 155 Landkreise, vor allem im Inland von Nord- und Mittelportugal sowie  die Algarve. Im Süden ist vor allem im Hinterland das höchste Brandrisiko zu verzeichnen.  

Pinnwand

  • DECIR 2020: Brandbekämpfung in Portugal

    Seit Ende April 2019 ist DECIR 2020 (Dispositivo Especial de Combate a Incêndios Rurais) in Kraft. Wegen der Covid-19-Pandemie müssen in diesem Jahr besondere Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden. In den besonders gravierenden Phasen stehen knapp 12.000 Einsatzkräfte zur Verfügung. Das sind etwa 500 mehr als 2019. Nicht ausschließlich Feuerwehrleute zählen zu den EInsatzkräften, sondern auch Waldarbeiter, die Spezialeinheit für Katastrophenschutz, die Polizei für öffentliche Sicherheit und die GNR. Unterstützt werden sie mit bis zu 60 Löschflugzeugen/Hubschraubern. Seit Anfang Mai ist außerdem das nationale Netzwerk von Feuerwachttürmen aktiv: 77 Wachttürme sind in den Hochphasen des Brandrisikos besetzt.

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  • Brandrisiko und Feuerbekämpfung

    Wer in Urlaub in Portugal weilt oder ständig hier lebt, weiß um die jährlichen Feuergefahren und Waldbrände mit zum Teil verheerenden Auswirkungen für Mensch und Natur. Das Programm "DECIR" (Dispositivo Especial de Combate a Incêndios Rurais) wird jedes Jahr überprüft, aufgstockt und erneuert und versucht, der Brandgefahr Herr zu werden, 

    Seit Ende April 2020 ist DECIR 2020  in Kraft. Wegen der Covid-19-Pandemie müssen in diesem Jahr besondere Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden. In den besonders gravierenden Phasen stehen knapp 12.000 Einsatzkräfte zur Verfügung. Das sind etwa 500 mehr als 2019. Nicht ausschließlich Feuerwehrleute zählen zu den EInsatzkräften, sondern auch Waldarbeiter, die Spezialeinheit für Katastrophenschutz, die Polizei für öffentliche Sicherheit und die GNR. Unterstützt werden sie mit bis zu 60 Löschflugzeugen/Hubschraubern. Seit Anfang Mai ist außerdem das nationale Netzwerk von Feuerwachttürmen aktiv: 77 Wachttürme sind in den Hochphasen des Brandrisikos besetzt.

    In diesem Jahr gibt es die folgenden Stufen (nivel) der Alarmbereitschaft:

    PhaseBezeichnungZeitraumLöschflugzeuge/HelikopterEinsatzkräfte/Fahrzeuge
    Nivel 1 permanente 1.Januar bis 14. Mai 14 üblicherweise vorhandene
    Nivel 2 reforcado 15. Mai bis 31. Mai 37 8.402/1.968
    Nivel 3 reforcado 1. Juni bis 30. Juni 60 9.512/2.236
    Nivel 4 reforcado 1. Juli bis 30. September 60 11.825/2.654
    Nivel 3 reforcado 1. bis 15. Oktober 60 9.804/2.154
    Nivel 2 reforcado 16. bis 31. Oktober 41 üblicherweise vorhandene
    Nivel 1 permanente 1. November bis 31. Dezember 14 üblicherweise vorhandene

    Wer in besonders brandgefährdeten Regionen lebt/sich aufhält, bekommt eine Cell Broadcast Nachricht (wie eine SMS), wenn es zu erhöhtem Feuerrisiko kommt. In ihr gibt es einen Link zum Zivilschutz und den Warnhinweis, besonders achtsam wegen der Brandgefahr zu sein. Die Cell Broadcast Nachricht wird zweisprachig versendet: portugiesisch für nationale Mobilfunknummern und Englisch für alle anderen. 

    Jeder kann selbst nachsehen, wo und wie die Situation in Bezug auf Waldbrände los ist und zwar hier:

    Proteção Civil/Zivilschutz mit ständig aktualisierten Daten (in portugiesisch und englisch)
    Die Website fogos.pt bezieht ihre Daten ebenfalls vom Zivilschutz.

    Es gibt dazu außerdem eine App fürs Smartphone (Android/Apple), mit der man umfassend informiert ist. Nähere Infos dazu unten. 

    Aktuelle Karten zum Brandrisiko findet man bei der IPMA: 

    In der Menüleiste ganz rechts "Fogos rurais" anklicken und dann -> Madeira oder -> Festland auswählen. Die jeweilig tagesaktuelle Karte zeigt in fünf Farben das jeweilige Brandrisiko in den einzelnen Landkreisen Portugals an. Die Farbskala bedeutet: 

     

    Für die Europa-Warnung gibt es die Hinweise von EFFIS - European Forest Fire Information System 

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  • Homeschooling und was sich ändert

    In Portugal werden jährlich rund 700 Kinder zuhause unterrichtet, sei es durch einen Privatlehrer oder einen Elternteil.
    Die geplanten Änderungen, wurden bereits vor Bekanntmachung am 3. August 2021 hitzig diskutiert, vor allem, weil sich Eltern in ihren Freiheiten beschnitten fühlen.

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Kurioses

  • Zé do Telhado – Portugals Version des Robin Hood

    Portugals Robin Hood heißt Zé do Telhado und machte als Anführer einer kriminellen Bande von sich reden. Auch heute noch verehrt man ihn als Helden. Er gilt als einer der berühmtesten Räuber der Nachkriegszeit und ist vor allem im Norden Portugals bekannt.
    Geboren wurde er als José Teixeira da Silva am 22. Juni 1818 in Lugar do Telhado, einer kleinen Provinz Penafiels, einem Ort, nachdem er später auch benannt wurde und so in die Geschichte einging.
    Er lebte in ärmlichen Verhältnissen und verließ seine Familie bereits als 14-jähriger, um bei seinem Onkel das Handwerks des Tierpflegers und Kastrators zu erlernen. Dort verliebte er sich in seine Cousine, doch aufgrund seiner Armut, verweigerte der Onkel dem Paar seinen Segen.

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  • Wieso die Vornamen der Portugiesen auf der Liste stehen

    In jedem Land gibt es Vornamen, die erlaubt sind und welche die es nicht sind. Normalerweise haben die Eltern die Freiheit sich aus unzähligen bekannten Namen ein bis zwei auszusuchen, oder per Gutachten seinen Wunschnamen auf Eintragungsfähigkeit prüfen zu lassen. Im Regelfall werden lediglich die Namen, die von offizieller Seite nicht anerkannt werden aufgelistet. In Portugal ist es genau andersherum - denn für Portugiesen gilt, und nur für diese, nur wenn der Name in der Liste steht, ist er genehmigt und verwendbar. Daher ist es nicht sonderlich verwunderlich, dass man auf so viele Marias und Josés trifft, oder zum wiederholten Male verschiedene Mütter einen João rufen hört.

    Der Grund dafür ist sehr banal: Die Liste mit den erlaubten Namen war bis vor wenigen Jahren auf rein portugiesisch katholische Namen beschränkt und kaum jemand konnte daran rütteln.

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