Im kommenden Jahr steigt das Salário mínimo, also der Mindestlohn in Portugal, auf den Betrag von € 635,-- pro Monat. Bei den landesweit üblichen 14 Monatsgehältern ergibt sich daraus die Summe von € 8.890,-- jährlich.
Der entsprechende Beschluss der portugiesischen Regierung dazu wurde jetzt im Azulejo aus Portugal Gesetzesdekret Nr. 167/2019 veröffentlicht.
Das Retribuição mínima mensal garantida – RMMG, so die gesetzliche Bezeichnung des Mindestlohns, ist eine wichtige Bezugsgröße für viele Bestimmungen und Vorschriften im Arbeits- und Sozialrecht.
Bisher (für 2019) lag der monatliche Mindestlohn bei € 600,--, die neue Regelung gilt ab 1. Januar 2020.

Homeschooling oder in portugiesisch Ensino Doméstico (ED) wird in Portugal immer populärer. Waren es 2012 gerade mal 63 Kinder, die zuhause unterrichtet wurden, so sind es heute bereits über 900. Jedoch ist es möglich, dass diese Art der Bildung in Portugal in naher Zukunft nicht mehr zugelassen ist. Der Grund dafür sind Änderungen durch das Ministério da Educação. Dazu wurden zwei Gesetzesänderungen verfasst - die Decretos-Lei 54/2018 und 55/2018.

Begründet werden diese Änderungen mit der Modernisierung der traditionellen Schulbildung: Die einzelnen Schulen bekommen mehr Freiheiten in der Ausarbeitung der Lerninhalte und deren Bewertung. Damit sollen allen Schüler dieselben Lerninhalte vermittelt. Je nach ihren Fähigkeiten entwickeln sie die entsprechenden Kenntnisse, um am der Schulpflicht die vom Ministerium gesetzten Kriterien erfüllen zu können.

Diese Änderungen sind vorgesehen:

Vom 10. bis 20. Dezember findet am Praça do Comérçio in Lissabon wieder das Licht-Festival "As Portas Encantadas" statt. Jeweils um 19, 20 und 21 Uhr - Eintritt frei. 

Am 24. November 2015 hat Staatspräsident Cavaco Silva den Sozialisten António Costa zum Ministerpräsidenten ernannt. Er wird in den kommenden Tagen gemeinsam mit dem Linksblock und den Kommunisten eine neue Regierung bilden und sein Regierungsprogramm vorstellen.

Wie jedes Jahr dürfen sich alle freuen, die in und um die portugiesische Hauptstadt wohnen! 
Der ökumenische Adventsbasar findet am 29. November 2015 statt.

Sie bereisen Portugal mit dem Wohnmobil, per Zelt oder Camper?
VortexMag stellt die neun schönsten Plätze vor - vom Parque de Cedeira im Nationalpark Peneda-Gêres im Norden über den Parque do Campismo da Ilha da Berlenga (im Zentrum bei Peniche) bis zur Quinta Odelouca (im Süden, bei Silves an der Algarve).
Quinta Odelouca

Parabéns Portugal!
Unter den ersten 20 der beliebtesten Reiseländer weltweit auf Platz 16! Jedes Jahr aufs Neue wählen die Leser des Reisemagazins „Condé Nast Traveller“ die besten Reiseländer der Welt. Unter den „beliebtesten“ Zielen ist 2015 auch
Portugal zu finden.
Originalartikel

Ab sofort zeigt sich "Leben in Portugal" im neuen Outfit! Zur Wiedererkennung unser neues Logo:

Berühmt auf der ganzen Welt ist das Silvesterfeuerwerk in Funchal auf der Insel Madeira.

Aber auch viele andere Städte und Gemeinden in Portugal (Festland) feiern den Jahreswechsel. 

Wer über Weihnachten und Neujahr in Portugal Urlaub macht, sollte wissen, welche Veranstaltungen wo zu finden sind. Das findet man ->> auf der Seite "Passagem Ano para 2017"

Pinnwand

  • DECIR 2020: Brandbekämpfung in Portugal

    Seit Ende April 2019 ist DECIR 2020 (Dispositivo Especial de Combate a Incêndios Rurais) in Kraft. Wegen der Covid-19-Pandemie müssen in diesem Jahr besondere Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden. In den besonders gravierenden Phasen stehen knapp 12.000 Einsatzkräfte zur Verfügung. Das sind etwa 500 mehr als 2019. Nicht ausschließlich Feuerwehrleute zählen zu den EInsatzkräften, sondern auch Waldarbeiter, die Spezialeinheit für Katastrophenschutz, die Polizei für öffentliche Sicherheit und die GNR. Unterstützt werden sie mit bis zu 60 Löschflugzeugen/Hubschraubern. Seit Anfang Mai ist außerdem das nationale Netzwerk von Feuerwachttürmen aktiv: 77 Wachttürme sind in den Hochphasen des Brandrisikos besetzt.

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  • Brandrisiko und Feuerbekämpfung

    Wer in Urlaub in Portugal weilt oder ständig hier lebt, weiß um die jährlichen Feuergefahren und Waldbrände mit zum Teil verheerenden Auswirkungen für Mensch und Natur. Das Programm "DECIR" (Dispositivo Especial de Combate a Incêndios Rurais) wird jedes Jahr überprüft, aufgstockt und erneuert und versucht, der Brandgefahr Herr zu werden, 

    Seit Ende April 2020 ist DECIR 2020  in Kraft. Wegen der Covid-19-Pandemie müssen in diesem Jahr besondere Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden. In den besonders gravierenden Phasen stehen knapp 12.000 Einsatzkräfte zur Verfügung. Das sind etwa 500 mehr als 2019. Nicht ausschließlich Feuerwehrleute zählen zu den EInsatzkräften, sondern auch Waldarbeiter, die Spezialeinheit für Katastrophenschutz, die Polizei für öffentliche Sicherheit und die GNR. Unterstützt werden sie mit bis zu 60 Löschflugzeugen/Hubschraubern. Seit Anfang Mai ist außerdem das nationale Netzwerk von Feuerwachttürmen aktiv: 77 Wachttürme sind in den Hochphasen des Brandrisikos besetzt.

    In diesem Jahr gibt es die folgenden Stufen (nivel) der Alarmbereitschaft:

    PhaseBezeichnungZeitraumLöschflugzeuge/HelikopterEinsatzkräfte/Fahrzeuge
    Nivel 1 permanente 1.Januar bis 14. Mai 14 üblicherweise vorhandene
    Nivel 2 reforcado 15. Mai bis 31. Mai 37 8.402/1.968
    Nivel 3 reforcado 1. Juni bis 30. Juni 60 9.512/2.236
    Nivel 4 reforcado 1. Juli bis 30. September 60 11.825/2.654
    Nivel 3 reforcado 1. bis 15. Oktober 60 9.804/2.154
    Nivel 2 reforcado 16. bis 31. Oktober 41 üblicherweise vorhandene
    Nivel 1 permanente 1. November bis 31. Dezember 14 üblicherweise vorhandene

    Wer in besonders brandgefährdeten Regionen lebt/sich aufhält, bekommt eine Cell Broadcast Nachricht (wie eine SMS), wenn es zu erhöhtem Feuerrisiko kommt. In ihr gibt es einen Link zum Zivilschutz und den Warnhinweis, besonders achtsam wegen der Brandgefahr zu sein. Die Cell Broadcast Nachricht wird zweisprachig versendet: portugiesisch für nationale Mobilfunknummern und Englisch für alle anderen. 

    Jeder kann selbst nachsehen, wo und wie die Situation in Bezug auf Waldbrände los ist und zwar hier:

    Proteção Civil/Zivilschutz mit ständig aktualisierten Daten (in portugiesisch und englisch)
    Die Website fogos.pt bezieht ihre Daten ebenfalls vom Zivilschutz.

    Es gibt dazu außerdem eine App fürs Smartphone (Android/Apple), mit der man umfassend informiert ist. Nähere Infos dazu unten. 

    Aktuelle Karten zum Brandrisiko findet man bei der IPMA: 

    In der Menüleiste ganz rechts "Fogos rurais" anklicken und dann -> Madeira oder -> Festland auswählen. Die jeweilig tagesaktuelle Karte zeigt in fünf Farben das jeweilige Brandrisiko in den einzelnen Landkreisen Portugals an. Die Farbskala bedeutet: 

     

    Für die Europa-Warnung gibt es die Hinweise von EFFIS - European Forest Fire Information System 

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  • Homeschooling und was sich ändert

    In Portugal werden jährlich rund 700 Kinder zuhause unterrichtet, sei es durch einen Privatlehrer oder einen Elternteil.
    Die geplanten Änderungen, wurden bereits vor Bekanntmachung am 3. August 2021 hitzig diskutiert, vor allem, weil sich Eltern in ihren Freiheiten beschnitten fühlen.

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Kurioses

  • Zé do Telhado – Portugals Version des Robin Hood

    Portugals Robin Hood heißt Zé do Telhado und machte als Anführer einer kriminellen Bande von sich reden. Auch heute noch verehrt man ihn als Helden. Er gilt als einer der berühmtesten Räuber der Nachkriegszeit und ist vor allem im Norden Portugals bekannt.
    Geboren wurde er als José Teixeira da Silva am 22. Juni 1818 in Lugar do Telhado, einer kleinen Provinz Penafiels, einem Ort, nachdem er später auch benannt wurde und so in die Geschichte einging.
    Er lebte in ärmlichen Verhältnissen und verließ seine Familie bereits als 14-jähriger, um bei seinem Onkel das Handwerks des Tierpflegers und Kastrators zu erlernen. Dort verliebte er sich in seine Cousine, doch aufgrund seiner Armut, verweigerte der Onkel dem Paar seinen Segen.

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  • Wieso die Vornamen der Portugiesen auf der Liste stehen

    In jedem Land gibt es Vornamen, die erlaubt sind und welche die es nicht sind. Normalerweise haben die Eltern die Freiheit sich aus unzähligen bekannten Namen ein bis zwei auszusuchen, oder per Gutachten seinen Wunschnamen auf Eintragungsfähigkeit prüfen zu lassen. Im Regelfall werden lediglich die Namen, die von offizieller Seite nicht anerkannt werden aufgelistet. In Portugal ist es genau andersherum - denn für Portugiesen gilt, und nur für diese, nur wenn der Name in der Liste steht, ist er genehmigt und verwendbar. Daher ist es nicht sonderlich verwunderlich, dass man auf so viele Marias und Josés trifft, oder zum wiederholten Male verschiedene Mütter einen João rufen hört.

    Der Grund dafür ist sehr banal: Die Liste mit den erlaubten Namen war bis vor wenigen Jahren auf rein portugiesisch katholische Namen beschränkt und kaum jemand konnte daran rütteln.

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