Schnelles Wissen von A (wie "ärztlicher Hilfe") bis Z (wie "Zollbestimmungen")

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Für ärztliche Hilfe wendet man sich an das örtliche Gesundheitszentrum (Centro de Sáude). 

Diese Zentren entsprechen der Versorgung der gesetzlichen Krankenkasse in Deutschland. Laut EU-Abkommen haben Angehörige aus 27 Staaten der EU sowie die Bürger von Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz denselben Anspruch auf kassenärztliche Versorgung wie die Portugiesen. Dazu legt man die Europäische Krankenversicherungskarte sowie Personalausweis bzw. Reisepass vor.

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An Werktagen meist von 9 bis 19 Uhr geöffnet.

Manchmal, gerade auf dem Land oder in kleineren Orten, gibt es eine Mittagspause von 13 bis 15 Uhr; samstags sind viele Apotheken lediglich von 9 bis 13 Uhr geöffnet.

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Allgemeines

In Portugal herrscht Rechtsverkehr. An Plätzen, Kreuzungen und Abzweigungen gilt – falls nicht anders ausgeschildert – die Regel „rechts vor links“. Im Kreisverkehr hat derjenige Vorfahrt, der bereits innerhalb des Kreisels fährt. Die Verkehrsschilder entsprechen den internationalen Normen.

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Das Eisenbahnnetz in Portugal ist nicht sehr dicht ausgebaut. Dennoch lohnt es sich, auch mal auf die Bahn umzusteigen.

Die Fahrt ab Lissabon nach Porto kostet im Alfa Pendular, dem schnellsten und bequemsten Zug, zwischen 28,50 und 40,50 Euro (je nach Abteil zweiter oder erster Klasse). Im Intercity kostet diese Strecke zwischen 20 und 29,50 Euro.

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Die Banken sind an den fünf Werktagen der Woche von üblicherweise 8:30 bis 15:00 Uhr geöffnet.

Das nationale Geldautomatennetz trägt das Zeichen „MB“ für MultiBanco – hier kann man 24 Stunden täglich Geld abheben.

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Körperbehinderte informieren sich am besten beim Hotel direkt über die entsprechende Ausstattung der Unterkunft. Weitere Informationen bekommt man beim Instituto Nacional para a Reabilitação 
Tel.: +351 21 595 27 70 oder +351 21 792 95 00

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Alle Betriebe, die öffentlichen Service anbieten müssen ein Beschwerdebuch (livro de reclamações) führen. Dies betrifft also alle Hotels, Restaurants, Campingplätze, Ferienhäuser auf dem Land und Reisebüros sowie Geschäfte, Banken und Taxibetriebe, Kinos, Restaurants und viele andere, sogar übrigens Polizeistationen.

Wer in Urlaub in Portugal weilt oder ständig hier lebt, weiß um die jährlichen Feuergefahren und Waldbrände mit zum Teil verheerenden Auswirkungen für Mensch und Natur. Das Programm "DECIR" (Dispositivo Especial de Combate a Incêndios Rurais) wird jedes Jahr überprüft, aufgstockt und erneuert und versucht, der Brandgefahr Herr zu werden, 

Seit Ende April 2020 ist DECIR 2020  in Kraft. Wegen der Covid-19-Pandemie müssen in diesem Jahr besondere Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden. In den besonders gravierenden Phasen stehen knapp 12.000 Einsatzkräfte zur Verfügung. Das sind etwa 500 mehr als 2019. Nicht ausschließlich Feuerwehrleute zählen zu den EInsatzkräften, sondern auch Waldarbeiter, die Spezialeinheit für Katastrophenschutz, die Polizei für öffentliche Sicherheit und die GNR. Unterstützt werden sie mit bis zu 60 Löschflugzeugen/Hubschraubern. Seit Anfang Mai ist außerdem das nationale Netzwerk von Feuerwachttürmen aktiv: 77 Wachttürme sind in den Hochphasen des Brandrisikos besetzt.

In diesem Jahr gibt es die folgenden Stufen (nivel) der Alarmbereitschaft:

PhaseBezeichnungZeitraumLöschflugzeuge/HelikopterEinsatzkräfte/Fahrzeuge
Nivel 1 permanente 1.Januar bis 14. Mai 14 üblicherweise vorhandene
Nivel 2 reforcado 15. Mai bis 31. Mai 37 8.402/1.968
Nivel 3 reforcado 1. Juni bis 30. Juni 60 9.512/2.236
Nivel 4 reforcado 1. Juli bis 30. September 60 11.825/2.654
Nivel 3 reforcado 1. bis 15. Oktober 60 9.804/2.154
Nivel 2 reforcado 16. bis 31. Oktober 41 üblicherweise vorhandene
Nivel 1 permanente 1. November bis 31. Dezember 14 üblicherweise vorhandene

Wer in besonders brandgefährdeten Regionen lebt/sich aufhält, bekommt eine Cell Broadcast Nachricht (wie eine SMS), wenn es zu erhöhtem Feuerrisiko kommt. In ihr gibt es einen Link zum Zivilschutz und den Warnhinweis, besonders achtsam wegen der Brandgefahr zu sein. Die Cell Broadcast Nachricht wird zweisprachig versendet: portugiesisch für nationale Mobilfunknummern und Englisch für alle anderen. 

Jeder kann selbst nachsehen, wo und wie die Situation in Bezug auf Waldbrände los ist und zwar hier:

Proteção Civil/Zivilschutz mit ständig aktualisierten Daten (in portugiesisch und englisch)
Die Website fogos.pt bezieht ihre Daten ebenfalls vom Zivilschutz.

Es gibt dazu außerdem eine App fürs Smartphone (Android/Apple), mit der man umfassend informiert ist. Nähere Infos dazu unten. 

Aktuelle Karten zum Brandrisiko findet man bei der IPMA: 

In der Menüleiste ganz rechts "Fogos rurais" anklicken und dann -> Madeira oder -> Festland auswählen. Die jeweilig tagesaktuelle Karte zeigt in fünf Farben das jeweilige Brandrisiko in den einzelnen Landkreisen Portugals an. Die Farbskala bedeutet: 

 

Für die Europa-Warnung gibt es die Hinweise von EFFIS - European Forest Fire Information System 

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Öffnungszeiten

Üblicherweise sind die Geschäfte in Portugal von Montag bis Freitag tagsüber ab neun oder zehn Uhr bis etwa 19 Uhr geöffnet. Auf dem Land und in kleineren Orten ist oft eine Mittagspause zwischen 13 und 15 Uhr üblich. Shoppingszentren und Supermärkte haben teilweise wesentlich längere Öffnungszeiten: ab neun Uhr morgens bis 21 oder sogar 22 Uhr. Samstags sind kleinere Geschäfte oft nur bis 13 Uhr geöffnet, sonntags haben viele geschlossen. Auch am Wochenende sieht es in großen Städten und Einkaufszentren anders aus: Öffnungszeiten zwischen zehn bis sogar 24 Uhr sind keine Seltenheit.

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In Portugal isst man normalerweise dreimal am Tag:

Morgens gibt es ein leichtes Frühstück – zwischen etwa 7.30 und zehn Uhr, meist mit Kaffee (Milchkaffee „Galão“ oder Espresso (bica) oder Saft und gebuttertem Toast (torada) oder einem süßen Gebäck. Viele Portugiesen genießen das im Café oder der Pastelaria im Wohn- oder Arbeitsviertel.
Wichtig und meist im Restaurant eingenommen wird das Mittagessen: zwischen zwölf und 14.30 Uhr.

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