Die Grafschaft Portucalia, zwischen den Flüssen Douro und Mondego gelegen, wurde von König Alfonso VI. von Leon und Kastilien gegründet. Er gab sie als Lehen an seinen Schwiegersohn Heinrich von Burgund weiter – als Lohn für dessen Dienste während der Reconquista. Nach dem Tod seines Schwiegervaters 1109 ließ sich Heinrich, „von Gottes Gnaden Graf und Herr von ganz Portugal“, in Guimarães nieder. So nennt sich die Stadt mit Fug und Recht „erste Hauptstadt Portugals“ und „Wiege Portugals“.

 

Dom Afonso Henriques ließ sich hier im Jahr 1139 zum ersten portugiesischen König ausrufen.

Der sehenswerte und sehr gut erhaltene mittelalterliche Stadtkern von Guimarães mit prächtigen Häusern, dem Paço dos Duques und dem Kastell ist seit 2001 Weltkulturerbe der UNESCO
Im Jahr 2012 übrigens wird Guimarães Kulturhauptstadt Europas – gemeinsam mit Maribor (Slowenien).

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