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An allen Multibanco-Automaten: Spenden für Feuerwehr und Brandopfer

Aus gegebenem Anlass:

Allein heute (Montag, 16. Oktober 2017) sind in Portugal über fünfhundert Brände zu verzeichnen, weit mehr als 30 Todesopfer zu beklagen und immer noch Menschen vermisst. Dörfer müssen evakuiert werden. manche sind von Flammen eingeschlossen; teilweise fällt die Wasserversorgung aus. Mehr als 6.000  Feuerwehrmänner aus dem gesamten Land sind im Einsatz. In den betroffenen Regionen fehlt es an Nahrung und Wasser für die bombeiros

Die Betreiberfirma der Multibanco-Automaten in Portugal, SIBS, hat schon seit vergangenem Jahr an allen 12.500 Geldautomaten die Möglichkeit eingerichtet, eine Spende für die bombeiros oder/und die Opfer der verheerenden Waldbrände dieses Jahres zu entrichten. Man benötigt dafür lediglich eine Bankkarte. 

Und wie geht's?

  • PIN eingeben
  • auf Ser Solidário klicken
  • gewünschten Betrag auswählen

Die Spende geht direkt an die Caritas, um die Opfer zu unterstützen oder auf das Konto der Liga der portugiesischen Feuerwehr (Liga dos Bombeiros Portugueses).
Wer zusätzlich seine Steuernummer eintippt, kann den Spendenbeleg bei der Steuererklärung einreichen. 

Man kann außerdem selbstverständlich bei der örtlichen Feuerwehr Mitglied werden und so helfen Oder aber - für die Algarve - hier spenden: AIF - Alerta de incêndio florestal - Forest Fire Alert!

 

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"Ziviler Notstand" wegen Feuergefahr

Seit Freitag, 18. August 2017, 14 Uhr bis Montag 24 Uhr gilt für einige Regionen Portugals vorsorglich der "öffentlichen Notstand"  (estado de calamidade pública). Grund dafür ist die Wettervorhersage, die für dieses Wochenende sehr hohe Temperaturen bis zu 40 Grad prognostizieren und daraus resultierend eine stark erhöhte Feuergefahr. 

Betroffen vom öffentlichen Notstand sind landesweit 155 Landkreise, vor allem im Inland von Nord- und Mittelportugal sowie  die Algarve. Im Süden ist vor allem im Hinterland das höchste Brandrisiko zu verzeichnen.  

Weiterlesen: "Ziviler Notstand" wegen Feuergefahr

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Wie die Bica zu ihrem Namen kam

Auch in Portugal gibt es das braune Getränk, was jeder aus Italien unter dem Begriff Espresso kennt. 

Jedoch heißt es je nach Region anders. In Porto hört man eher den Begriff cimbalino, im restlichen Land wird es gemeinhin als café bezeichnet. In Lissabon jedoch, hört man die Leute eher eine bica bestellen.

Um diesen Begriff ranken sich verschiedene Legenden, die kurioseste ist allerdings die folgende:

A Brasileira 1911

Am 19.11.1905 eröffnete der erfolgreiche Kaffeehändler Adriano Telles im Chiado im Herzen Lissabons das erste Kaffeehaus in Portugal. Nach seinem Umzug aus Brasilien blieben die alten Kontakte bestehen, so dass der Import der kostbaren Ware garantiert werden konnte. Als er drei Jahre später zu seinen Verkaufsräumen noch einen weiteren Raum zur Verfügung stelle, ein Café, etwas was es bis dato nicht gegeben hatte. Schnell etablierte sich hier die feine Gesellschaft - hier trafen sich Doktoren, Journalisten, Anwälte und Künstler (darunter auch Fernando Pessoa und Almada Negreiros) sowie Studenten und Revolutionäre, um sich bei einem café auszutauschen.

Weiterlesen: Wie die Bica zu ihrem Namen kam

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