Leben in Portugal

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Kleine Geschichte des portugiesischen Weinbaus

Wissen Sie, wer Lusus war?

Nein? Dann ist Ihnen der römische Götterhimmel aber nicht sehr vertraut! Lusus soll der Sohn (oder Gefährte, das weiß man nicht so genau) des Weingottes Bacchus gewesen sein.

Und falls Ihnen beim Namen Lusus irgendetwas bekannt vorkommt, liegen Sie richtig:
Die Römer nannten Portugal, als es noch nicht Portugal, sondern lediglich eine Provinz des großen römischen Reiches war, Lusitanien. Das kennen Sie vielleicht von Asterix.
Es könnte also sein, dass Lusus in Portugal die erste Weinrebe pflanzte (möglicherweise haben außerdem Phönizier, Griechen und natürlich die Römer selbst die Hände im Spiel gehabt. Jedenfalls gibt es Weinanbau schon seit sehr langer Zeit.). Und er hatte damit durchaus Erfolg. Denn:
Heute gibt es mehr als 500 Rebsorten in Portugal – und es werden in allen Regionen sowohl Weiß- wie Rotweine angebaut, 15 Prozent der Bevölkerung leben vom Weinbau und -handel.
Die Portugiesen hatten zudem einen König, der – nach fast 400 Jahren maurischer Herrschaft und damit des Alkoholverbots – den Weinbau wieder aufleben ließ: Dom Dinis (1279-1325) trug zu Recht den Beinamen Rei lavrador („Bauernkönig“): Unter seiner Herrschaft wurde so schwungvoll Handel mit Wein (und anderen landwirtschaftlichen Gütern) getrieben, dass Portugal eine Handelsflotte aufbauen konnte und zur Weltmacht wurde.

(Dieser Text stammt - mit freundlicher Genehmigung der Autorin - aus dem Buch "Korkesel & Sardinenblüte. Handbuch für den Urlaub in Portugal", ISBN: 978-3-946223-02-3 Printausgabe € 12,-- /eBook € 5,99)

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