Die Legende der Edelfrau mit dem Ziegenfuß

 

Von dieser Legende gibt es zwei Versionen: eine portugiesische, niedergeschrieben von Alexandre Herculano und eine englische des Vizegrafen Frederick Francis Stuart de Figanière.

Zunächst die portugiesische:

Dom Diogo Lopes, Edelmann von Biscaia, war gerade auf der Jagd in den Wäldern seiner Ländereien, als er plötzlich einen wunderschönen Gesang hörte. Verzaubert durch die liebliche Stimme versuchte er die Sängerin zu finden. Kurz darauf begegnete er einer jungen Frau und verliebte sich in sie. Er wollte sie unbedingt heiraten und so versprach er ihr nicht nur sein Herz, sondern auch seine Ländereien.  Die fremde Edeldame nahm den Antrag an, jedoch stellte sie ihm eine einzige Bedingung: Er dürfe sich unter keinen Umständen bekreuzigen. Überglücklich brachte er seine Braut

Die schwarze Frau/Mann

 

Es ranken sich zahlreiche Mythen um dieses Fabelwesen. Es wurde früher oft dazu verwendet, um ungehorsamen Kindern Angst einzujagen.
In Portugal existiert der "schwarze Mann" sowohl als weibliche wie auch männliche Version. Beide, die "coca" und der "coco", sind körperlos und eine Art Geistererscheinung. Lediglich der Kopf gleicht einem ausgehöhlten Kürbis, aus dem Feuer durch die Augen und Mundöffnung lodert.

Die coca hielt auf den Dächern Ausschau nach unartigen Kindern, um ihnen Schreckliches anzutun. Währenddessen schlich der coco durch die dunklen Gassen, in der Hoffnung eines dieser Kinder zu erwischen und

Die Legende der "Schwanzflosse" - Rabo do Peixe

 

Im 15. Jahrhundert begannen die Menschen, die Azoreninsel São Miguel zu besiedeln. An der Nordseite der Küste unweit des Strandes ließen sich einige Fischer und ihre Familien nieder.

Eines Tages trafen sich einige der Männer am Anlegesteg und berieten darüber, wie sie ihre Gemeinde nennen sollten.
Man war sich nicht einig, jeder hatte für seinen Namensvorschlag gute Argumente. Während die Männer verschiedene Namen und Gründe in die Runde einwarfen, tauchte plötzlich eine kleine Schwanzflosse im Wasser auf.

Die Revulação dos Cravos – die Nelkenrevolution – wird in Portugal oft auch einfach nur „25. April“ (25 de Abril) genannt. Jeder Portugiese weiß, was damit gemeint ist.

Nelkenrevolution

Die „Bewegung der Streitkräfte“ ( Movimento das Forças Armadas – kurz MFA) war entstanden aus einem Zusammenschluss junger Offiziere, die im Krieg in den Kolonien eingesetzt wurden waren. Ihrer Hauptforderung nach dem sofortigen Ende dieses „schmutziges Krieges“ wollten sie nun endlich mit Nachdruck durchsetzen. Als Spínola und der Generalstabschef im März 1974 ihrer Ämter enthoben wurden und es außerdem Gerüchte über geplante Verhaftungen gab, war der Putsch nicht mehr aufzuhalten. 

Kurz vor 23 Uhr am Mittwoch, den 24. April 1974, wurde im portugiesischen Rundfunk ein Liebeslied gespielt: „Nach dem Abschied“ (E Depois do adeus) – das Signal für die Truppen, sich in Bewegung zu setzen. Unblutig gelang es, den katholischen Sender Rádio Renascença in Besitz zu nehmen. Von dort wurde um 0:30 am 25. April das Lied ausgestrahlt, das für das portugiesische Volk das Signal für die Befreiung von der Diktatur geworden ist: Grândola vila morena“ („Grândola gebräunte Stadt“). 

Der komplette Beitrag: April 1974: Die Nelkenrevolution

DECIR 2018 (Dispositivo Especial de Combate a Incêndios Rurais)

 

Für die zu erwartende Brandgefahr in den kommenden Monaten wird der Zivilschutz in Portugal aufgerüstet. Nicht nur eine größere Anzahl an Feuerwehrleuten und -fahrzeugen kommen zum Einsatz, auch die Unterstützung durch Hubschrauber und Löschflugzeuge wird stark erweitert. 

Quellen: 
Observador
Públicoúblico

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