Leben in Portugal

Infos und Tipps zu Urlaub, Auswandern und Alltag in Portugal von Nord bis Süd

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  • Maria Fidalga - Der Pakt mit dem Teufel

    Wer sich mit dem Teufel verbindet,
    der sollte nicht überrascht sein, wenn er sich selbst in der Hölle wiederfindet. 


    © Dieter Gropp, (*1937), deutscher Lyriker und Aphoristiker


    Der Legende nach machte sich ein Edelmann aus Arcos de Valdevez auf die Suche nach dem Ring seiner Frau. Er war misstrauisch und zweifelte bereits an ihrer Treue. Er hatte von der Hexe Maria Fidalga und ihren Fähigkeiten gehört und stattete ihr zusammen mit seinem dunkelhäutigen Diener einen Besuch ab. In Monte d'Assaia angekommen, wurden sie bereits von der Kräuterhexe empfangen. Sie sagte ihren Besuchern, dass sie erst am nächsten Morgen wieder abreisen könnten. Denn erst um Mitternacht würde sie vom Teufel persönlich die ersehnten Antworten erhalten.

  • Wendeltreppen

    Der Konstruktion einer Burg lagen zahlreichen strategischen Überlegungen zugrunde, die bis ins letzte Detail genau ausgeklügelt wurden. Dabei wurde nichts dem Zufall überlassen, nicht mal eine simple Treppe.

    Wenn man sich die Wendeltreppen einer mittelalterlichen Burg genauer anschaut, entdeckt man, dass sie im Uhrzeigersinn verlaufen.

  • Der neue portugiesische Schulkalender 2018/2019

    Vor kurzem trat der neue Kalender für das Schuljahr 2018/2019 in Kraft

    und kann hier im Original eingesehen werden: Schulkalender 2018/2019 (Download)

    Der Kalender bezieht sich auf das Schuljahr 2018/2019 und beinhaltet sowohl die Schulferien wie auch die Prüfungsdaten der Schüler in Portugal. Schulkalender für die deutschen Schulen in Portugal, bitte an den jeweiligen Schulen einsehen.

    Eine große Änderung gab es mit der Vereinheitlichung der Ferienzeit für Vorschüler, die denen der Grundschüler angepasst wurde. Damit wird der Aufforderung der Gewerkschaften sowie den Schuldirektoren nachgekommen.

  • Das portugiesische Wichtel-Trio: Fradinho da mão furada, Zanganito und Trasgus

    Das portugiesische Wichtel-Trio: Fradinho da mão furada, Zanganito und Trasgus

    Wie in anderen Ländern findet man auch in Portugal in mündlich überlieferten Sagen und Legenden des Mittelalters zahlreiche mysthische Wesen: Die Menschen waren noch fromm und gläubig, die Kirche mächtig und das eigene Seelenheil hing ständig am seidenen Faden. In Portugal existieren gleich drei Wichtelarten, die fest im Aberglauben der Menschen verankert sind: Fradinho da mão furada, Zanganito und Trasgus.
    Der "Fradinho da mão furada" (= wörtlich Mönchlein mit der durchbohrten Hand) war vor allem während seiner Hochphase im Mittelalter, in vielen Häusern zu finden.

    Wie alle Wichtel trugen sie stets eine rote Zipfelmütze. Sie waren den Hausbesitzern nicht immer wohlgesonnen. Oft schlüpften sie durchs Schlüsselloch ins Schlafzimmer und machten es sich dann auf den Menschen gemütlich. Waren sie besonders dreist, sprangen sogar auf ihnen herum. So sorgten sie dafür, dass die Menschen um den Schlaf kamen oder mit Alpträumen gequält wurden.

    António José da Silva (1705-1739) schrieb folgendes über den Fradinho da Mão Furada in seinem gleichnamigen Buch:
    "Die einen nennen mich Diabinho da Mão Furada (= wörtlich: Teufelchen mit dem Loch in der Hand), die anderen "Mönchlein" aus dem einfachen Grund, weil einige von

  • Erzengel Michael - Schutzpatron der Portugiesen

    Der Erzengel Michael wird oft auch als Friedensengel oder Schutzengel dargestellt. Er gilt als der Schutzpatron Portugals und damit der Portugiesen.

    In Portugal feierte man bereits seit je her das Fest "Schutzengel des Reiches" (Anjo Custódio do Reino).
    Es gibt Hinweise darauf, dass die ersten Feste rund 500 - 600 bis Jahre n.Chr. gefeiert wurden, also noch lange bevor es Portugal als Nation gab.

  • Leben in Lissabon - zwei Reihen des Deutschlandfunks

    Absolut lesenswert sind zwei jeweils fünfteilige Artikelserien des Deutschlandfunks. Die eine beschäftigt sich mit dem "afrikanischen Lissabon", die andwre (bereits im März erschienen), mit dem Thema "Alt sein in Lissabon".

    Das afrikanische Lissabon

    Alt sein in Lissabon

  • Edelfrau mit Ziegenfuß

    Die Legende der Edelfrau mit dem Ziegenfuß

     

    Von dieser Legende gibt es zwei Versionen: eine portugiesische, niedergeschrieben von Alexandre Herculano und eine englische des Vizegrafen Frederick Francis Stuart de Figanière.

    Zunächst die portugiesische:

    Dom Diogo Lopes, Edelmann von Biscaia, war gerade auf der Jagd in den Wäldern seiner Ländereien, als er plötzlich einen wunderschönen Gesang hörte. Verzaubert durch die liebliche Stimme versuchte er die Sängerin zu finden. Kurz darauf begegnete er einer jungen Frau und verliebte sich in sie. Er wollte sie unbedingt heiraten und so versprach er ihr nicht nur sein Herz, sondern auch seine Ländereien.  Die fremde Edeldame nahm den Antrag an, jedoch stellte sie ihm eine einzige Bedingung: Er dürfe sich unter keinen Umständen bekreuzigen. Überglücklich brachte er seine Braut

  • Königin Isabel und das Rosenwunder

    Die heilige Elisabeth von Portugal (Rainha Santa Isabel), geboren als Isabella von Aragon (* 4. Januar 1271 in Saragossa; † 4. Juli 1336 in Estremoz), war Prinzessin von Aragonien und von 1282 bis 1325 Königin von Portugal, später Franziskanerin.

    Der Legende nach, verließ die Königin die Burg in Leiria an einem Wintermorgen, um Brot unter den Armen zu verteilen.

  • DECIR 2018: Neue Richtlinien zur Feuerbekämüfung

    DECIR 2018 (Dispositivo Especial de Combate a Incêndios Rurais)

     

    Für die zu erwartende Brandgefahr in den kommenden Monaten wird der Zivilschutz in Portugal aufgerüstet. Nicht nur eine größere Anzahl an Feuerwehrleuten und -fahrzeugen kommen zum Einsatz, auch die Unterstützung durch Hubschrauber und Löschflugzeuge wird stark erweitert. 

    Quellen: 
    Observador
    Públicoúblico

  • Coca/Coco - Der Kinderschreck

    Die schwarze Frau/Mann

     

    Es ranken sich zahlreiche Mythen um dieses Fabelwesen. Es wurde früher oft dazu verwendet, um ungehorsamen Kindern Angst einzujagen.
    In Portugal existiert der "schwarze Mann" sowohl als weibliche wie auch männliche Version. Beide, die "coca" und der "coco", sind körperlos und eine Art Geistererscheinung. Lediglich der Kopf gleicht einem ausgehöhlten Kürbis, aus dem Feuer durch die Augen und Mundöffnung lodert.

    Die coca hielt auf den Dächern Ausschau nach unartigen Kindern, um ihnen Schreckliches anzutun. Währenddessen schlich der coco durch die dunklen Gassen, in der Hoffnung eines dieser Kinder zu erwischen und

  • Muttertag

    Im Gegensatz zu Deutschland, wird in Portugal nicht am zweiten Sonntag, sondern bereits am ersten Maisonntag Muttertag gefeiert.

    Das war aber nicht immer so.

    Früher feierte man diesen in Portugal am 8. Dezember (Imaculada Conceição/Mariä Empfängnis),
    wurde jedoch zu Ehren der Jungfrau Maria in den Mai verlegt. (siehe: Marienerscheinung in Fátima)

  • 25. April 1974 - Die Nelkenrevolution

    Die Revulação dos Cravos – die Nelkenrevolution – wird in Portugal oft auch einfach nur „25. April“ (25 de Abril) genannt. Jeder Portugiese weiß, was damit gemeint ist.

    Nelkenrevolution

    Die „Bewegung der Streitkräfte“ ( Movimento das Forças Armadas – kurz MFA) war entstanden aus einem Zusammenschluss junger Offiziere, die im Krieg in den Kolonien eingesetzt wurden waren. Ihrer Hauptforderung nach dem sofortigen Ende dieses „schmutziges Krieges“ wollten sie nun endlich mit Nachdruck durchsetzen. Als Spínola und der Generalstabschef im März 1974 ihrer Ämter enthoben wurden und es außerdem Gerüchte über geplante Verhaftungen gab, war der Putsch nicht mehr aufzuhalten. 

    Kurz vor 23 Uhr am Mittwoch, den 24. April 1974, wurde im portugiesischen Rundfunk ein Liebeslied gespielt: „Nach dem Abschied“ (E Depois do adeus) – das Signal für die Truppen, sich in Bewegung zu setzen. Unblutig gelang es, den katholischen Sender Rádio Renascença in Besitz zu nehmen. Von dort wurde um 0:30 am 25. April das Lied ausgestrahlt, das für das portugiesische Volk das Signal für die Befreiung von der Diktatur geworden ist: Grândola vila morena“ („Grândola gebräunte Stadt“). 

    Der komplette Beitrag: April 1974: Die Nelkenrevolution

  • "Portugal sem fogos está na mãos de todos"

    Bis zum 15. März 2018 müssen Grundstückseigentümer, aber auch Mieter ihr Gelände "feuersicher" machen. 
    Nähere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 808 200 520, bei den Gemeindeverwaltungen und bei der örtlichen GNR.

     

    Die portugiesische Regierung hat Infos darüber herausgegeben, in welchen Regionen besonders auf die Landsäuberung geachtet wird. (Quelle: ICNF)

     

     

  • Die Legende der "Schwanzflosse" - Rabo do Peixe

    Die Legende der "Schwanzflosse" - Rabo do Peixe

     

    Im 15. Jahrhundert begannen die Menschen, die Azoreninsel São Miguel zu besiedeln. An der Nordseite der Küste unweit des Strandes ließen sich einige Fischer und ihre Familien nieder.

    Eines Tages trafen sich einige der Männer am Anlegesteg und berieten darüber, wie sie ihre Gemeinde nennen sollten.
    Man war sich nicht einig, jeder hatte für seinen Namensvorschlag gute Argumente. Während die Männer verschiedene Namen und Gründe in die Runde einwarfen, tauchte plötzlich eine kleine Schwanzflosse im Wasser auf.

  • Parade der Großsegler in Lissabon

    Ab heute bis einschließlich Montag, den 25. Juli 2016, sind sie wieder in Lissabon: Die großen Segelschiffe, die uns von Abenteuern träumen lassen und für Fernweh sorgen. Zum 60. Mal findet das Treffen statt und ist nicht nur für Segler eine Attraktion. Genauere Infos gibt es hier

  • Portugals Beinahe-Herrschaft über Spanien

    Aufgrund einiger geschichtlicher Fügungen gelang es Spanien, sich Portugal untertan zu machen. 60 lange Jahre dauerte die spanische Herrschaft an - von 1580 bis 1640. Was jedoch kaum jemand weiß und die Spanier gerne unter den Teppich kehren, ist, dass es umgekehrt fast genauso passiert wäre. Nur tragische Umstände verhinderten, dass Ende des 15. Jahrhunderts der offizielle Thronfolger und einzige legitime Sohn König Joãos II. auf den spanischen Thron gelangte. 


    Dom João II. von Portugal

    König João II. (1455-1495), der dreizehnte König von Portugal aus dem Hause Avis, liebte seinen einzigen Sohn abgöttisch; ihm zu Ehren wurde die kleinere der beiden Inseln von São Tomé und Príncipe benannt. Dom João war jedoch ein weitsichtiger König, der versuchte, seinem geliebten Sohn das bestmögliche Erbe zu hinterlassen. Das bedeutete vor allem die Regentschaft über ein iberisches Großreich. Um sein Ziel zu verfolgen, vereinbarte er schon früh die Heirat seines Sohnes mit der ältesten Tochter des spanischen katholischen Königs Ferdinand II. von Aragonien und Isabella von Kastilien. Alternativ mit der jüngeren Schwester, falls die ältere schon vergeben sei - dies allerdings eher ungern.

  • Was hat der griechische Held Odysseus mit Portugal zu tun?

    Was hat der griechische Held Odysseus mit Portugal zu tun?

     

    Im Jahr 1215 v. C. soll in Lusitanien König Gargoris regiert haben. Er lebte vor allem im sehr fruchtbaren Land nahe des Tejoflusses, seine naturverbundenen Untertanen ernährten sich hauptsächlich von Landwirtschaft und Jagd. Von den Göttern erhielt König Gargoris die Gabe, Honig herzustellen: daher sein Beiname Melícola (mel = Honig).
    Eines Tages legte Odysseus von Ithaka auf seinen Reisen auch im Hafen von König Gargoris an, um sich mit Proviant zu versorgen. Natürlich durfte der berühmte Honig nicht fehlen. Der griechische Held ging an Land, um dem König seine Aufwartung zu machen. Dabei traf Odysseus auf die wunderschöne Calipso, die einzige Tochter des Königs. Er verführte das Mädchen, die beiden verliebten sich und vergaßen die Welt um sich herum. Erst Wochen später wurden die beiden Liebenden entdeckt, und zwar von einigen Jägern auf dem Streifzug durch die Wälder. Alsbald erfuhr der König von Odysseus' unehrenhaften Verhalten und dass er die Prinzessin verführt hätte.  Rasend vor Zorn befahl Gorgoris den Tod des Griechen. Doch Odysseus gelang die Flucht, er ließ die schwangere Prinzessin alleine zurück.
    Einige Zeit später gebar Calipso einen Sohn. Der König befahl ihr, das Kind auszusetzen. Behutsam legte sie das Kind in einen Korb, flüsterte ihm zu, dass sein Name Ábidis sei und küsste ihn zum Abschied. An dieser Stelle, wo sie ihn geküsste hatte, färbte

  • A Portuguesa - "Die Portugiesin", Portugals Nationalflagge

    Pünktlich zu den internationalen Fußballspielen sieht man sie wieder überall - die Nationalflagge.
    Egal ob die Fans auf den Tribühnen, am Auto oder an Fenstern, sie werden überall befestigt um so "Flagge" zu zeigen.

    Portugals Flagge, so wie wir sie kennen, wurde gestern stolze 105 Jahre alt.
    Seit 1910 wird im Diário do Governo unter der Nummer 150 genau festgehalten, welche Maße, Farben und Formen die Flagge haben muss.
    Doch worauf einigte man sich damals und welche Bedeutung sollen sie übermitteln?    

  • Ponte do Rol

    Wie das kleine Dorf "Ponte do Rol", unweit von Torres Vedras, zu seinem Namen kam...

     

    Die Geschichte beginnt damit, dass ein Fluss, den wir heute unter dem Namen "Rio Sizandro" kennen, unweit von Torres Vedras, das Leben der Dorfbewohner massiv erschwerte. Die fruchtbaren Böden auf der anderen Flußseite waren für die Dorfbewohner unerreichbar. Die Menschen wünschten sich nichts sehnlicher als endlich eine Brücke (pt: ponte) bauen zu dürfen, doch dazu benötigten sie das Einverständnis des Königs.

    Eines Tages ging die Nachricht herum, dass der König die reiche Stadt Torres Vedras, sowie die nähere Umgebung besuchen würde, um sich ein besseres Bild von seinen Ländereien und den Bürger und ihren Bedürfnissen zu machen. 

    Schnell organisierten sich die Dorfbewohner und verfassten eine Petition, damit der König die langersehnte Brücke genehmigen möge. Und als der König auch das kleine Dorf besuchte, baten sie um eine Audienz, damit sie dem König ihr Anliegen vortragen könnten.
    Der König hörte aufmerksam zu, dann wandte er sich seinem Minister zu und teilte ihm mit: "Colocai este pedido no rol." Was soviel heißt wie: setze diese Bitte auf die Liste.
    Seither wird dieses Dorf "Ponte do Rol" genannt.

  • Portugal gewinnt die EM 2016

    Der erste internationale Titel für Portugal. Im Finale im Stadion St. Denis/Paris besiegte die Seleção Gastgeber Frankreich in der Verlängerung (109. Minute) durch ein Tor von Éder mit 1:0. Seit 1975 hatte die portugiesische Nationalmannschaft gegen Frankreich keinen Sieg mehr erzielt. In Lissabon wird die Mannschaft frenetisch gefeiert. 

  • 802 Jahre portugiesische Sprache

    Heute wird die portugiesische Sprache 802 Jahre alt.

    Wenn man es genau nimmt, existiert die portugiesische Sprache deutlich länger als nur rund acht Jahrhunderte. Schließlich wird hierbei nicht berücksichtigt, dass die Menschen früher ihre Traditionen und Gebräuche durch Sprache an die nächste Generation weiter gaben.

    Der Stichtag, 27. Juni 1214, ist nicht der Moment, in dem es aprubt einen Wechsel gab. Und dennoch ist es ein Datum von hoher Bedeutsamkeit für die portugiesische Sprache.
    In Fachkreisen war man sich bisher einig, dass man das Testament von König Alfonso II. durchaus als Referenz nehmen kann, schließlich galt es bis dato als das älteste bekannte schriftliche Dokument verfasst in der galizischen-portugiesischen Sprache.

  • Papstbesuch zum 100. Jahrestag des Wunders von Fátima

    2017 jährt sich zum hundertsten Mal das Wunder von Fátima. Nach dem französischen Lourdes ist Fátima der zweitgrößte Wallfahrtsort der katholischen Kirche. Papst Franziskus wird in diesem Jahr seine erste Auslandsreise an die portugiesische Stätte des berühmten "Sonnenwunders" machen. An zwei Tagen, dem 12. und 13. Mai, verweilt er in Fátima. 

     

    Bereits drei Päpste haben Fátima besucht: Paul VI. pilgerte 1967 zur Grotte Cova da Iria.

  • Die Türe pega-gordo im Kloster von Alcobaça

    Das 1153 gegründete Zisterzienserkloster der "Heiligen Maria von Alcobaça" zählt nicht nur zum Weltkulturerbe der UNESCO, sondern beherbergt auch eine Kuriosität - "a porta pega-gordo".

    Wie in vielen anderen Klöstern, lebte es sich trotz Armutsgelöbnis früher recht gut in einem Kloster. Schließlich waren die Mönche auch gute Landwirte und so mangelte es ihnen nicht an Lebensmitteln. Der englische Schriftsteller William Thomas Beckford schrieb in seinem Buch "Recollections of the Monastery of Alcobaca and Batalha" (1835) über die Üppigkeit der Speisen: "the kitchen, then one of the finest temples of gluttony in Europe". Demnach blieb es nicht aus, dass die Mönche an Gewicht zunahmen und träge wurden.

    Der Abt des Zisterzienserklosters schob dem ganzen einen Riegel vor und ließ die zwei Meter hohe Verbindungstüre zwischen Speisesaal und Küche auf gerade mal 32 Zentimeter schmälern. Schließlich gilt Völlerei als eine der sieben Todsünden in der katholischen Kirche.

    In Alcobaça musste sich jeder einzelne Mönch nun durch diesen schmalen Spalt begeben, um seine Mahlzeit aus der Küche zu holen. All diejenigen, die es nicht schafften, wurden gezwungenermaßen einer Hungerkur unterzogen. Daher auch der Name dieser Türe - "a porta pega-gordo" - die Türe, an der "Dicke hängen bleiben".

  • Buondi stellt 30 Hotspots an Portugals Stränden auf

    Hotspot Buondi Strand Portugal

    Die Firma der Kaffeemarke Buondi stellte insgesamt 30 Hotspots im ganzen Land auf, die seit heute aktiv sind. Das Ziel der Firma war zu garantieren, dass die Strandbesucher kein Spiel verpassen, während sie sich

  • Bist du wirklich Portugiese?

    Diese Frage lässt sich heutzutage ganz leicht anhand der Genetik herausfinden. Denn die Nachfahren der Lusitanier sind die einzigen weltweit, deren Abstammung tatsächlich genetisch nachzuweisen ist. Zusammen mit dem Gen A26-B38-DR13, welches als das älteste nachgewiesene Gen der gesamten Menschheit gilt, ist das Gen A25-BIS-DR2 nur in einem einzigen Volk auf der Welt nachzuweisen: den Lusitaniern und ihren Nachkommen, eben den Portugiesen. 

    Als möglicher Grund wird die Tatsache angegeben, dass sich die Lusitaner über 200 Jahre lang erfolgreich gegen die römische Invasion zur Wehr setzten. Sie galten als stolze Krieger. Ihre Häuser bauten sie in abgelegenen Gegenden und schützten diese, indem sie hohe schwer einzunehmende Mauern um ihre Dörfer zogen. Erst die Ermordung von Viriatus (* um 180 v. Chr., † 139 v. Chr.), Portugals berühmtesten Lusitaner, brachte dem Römer Servius Sulpicius Galba den lang ersehnten Sieg.

     

  • Morabitino - Portugals 1. Währung

    Der Morabitino gilt als die erste portugiesische Währung und ist abgeleitet von dem Namen der in Europa als Almoraviden (arabisch المرابطون‎, DMG al-Murābiṭūn, Singular مرابط‎ / Murābiṭ) bekannten

  • Monchique: neues 5-Sterne-Hotel

    Aus dem alten "Longevity" ist ein neues 5-Sterne-Hotel geworden: Mcdonalds hat das 2014 geschlossene Haus übernommen und im Juni 2016 neu eröffnet. Fünf Millionen Euro wurden für die Renovierung investiert.
    Das Mcdonald Resort & Spa bietet unter anderem auch Spezialaufenthalte für Familien mit Kindern an.

     

    Quelle

     

  • Marienerscheinung in Fátima

    Die Legende berichtet, dass die Madonna am 13. Mai 1917 den drei Hirtenkindern auf einem freien Feld in der Nähe von Fátima erschien.

    Gegen Mittag, nachdem die Kinder wie üblich ihren Rosenkranz gebetet hatten, spielten sie wie immer und bauten kleine Häuser aus den herumliegenden Steinen (heute der Standort der Basilika), während sie weiter auf die Herde aufpassten. Plötzlich flackerte ein helles Licht, und die Kinder nahmen fälschlicherweise an, dass es sich dabei um einen Blitz handelte. Sie machten sich also daran, schnellstmöglichst die Tiere zusammenzutreiben, um zurück ins Dorf zu eilen. Doch gleich darauf umhüllte das gleißende Licht die Umgebung und die Kinder sahen überhalb einer kleinen Steineiche (heute Erscheinungskapelle) "eine Senhora, die heller schien als die Sonne" und die einen weißen Rosenkranz in den Händen hielt.

     
    Die drei Kinder von Fátima: Jacinta Marto (7), Lúcia dos Santos (10)
    und Francisco Marto (9, von links nach rechts)

  • Christopher Kolumbus stach am 3.8.1492 in See

    Heute vor 524 Jahren stach Christopher Kolumbus in See, um als erster auf dem westlichen Seeweg von Europa Ostasien zu erreichen. Durch seine Heirat mit Dona Filipa de Perestrelo e Moniz war der gebürtige Italiener aus Genua zum portugiesischen Staatsbürger geworden. Am 12. Oktober 1492 erreichte er die  Karibischen Inseln vor dem amerikanischen Festland - anstatt Quinsay, einer Stadt nahe des heutigen Shanghais in China.

    Christopher Columbus - Seefahrer

    Kolumbus wusste nichts von den karibischen Inseln, er glaubte, sich südlich von Cipango (Japan) zu befinden. Im seinem Bordbuch ist für den 21. Oktober 1492 zu lesen: „Jedoch habe ich mich entschlossen, das Festland und die Stadt Qui(n)say aufzusuchen. Dort werde ich dem großen Khan die Briefe Eurer Majestät überreichen, um eine Antwort ersuchen und damit zurückkehren.“

  • Vor 727 Jahren wurde die erste Universität in Portugal gegründet

    Zwischen 1155 und 1165 waren die beiden wichtigen portugiesischen Klöster Mosteiros de Santa Cruz in Coimbra und Alcobaça bestens mit den Mutterhäusern in Avignon und Citeaux, vernetzt - und ihnen gehörten die größten Bibliotheken des Landes.

    Die Notwendigkeit einer akademischen Ausbildung wurde immer dringlicher und so kam es, dass im Jahr 1288 alle Kirchengemeinden von Vila Viçosa bis Santarém gemeinsam beschlossen, in Lissabon eine Akademie zu gründen. Sowohl die Dozenten wie auch die notwendigen Bücher wurden von den Klöstern in Alcobaça wie Coimbra gestellt.

    In zwei historischen Dokumenten wird die Gründung der Universität bestätigt. In einem ist die Zustimmung und Absegnung durch den Papst Nikolaus IV. festgehalten, das andere ist ein Rundschreiben mit der Überschrift “Scientiani Thesaurus Mirabilis” vom 1. März 1290, das der König Dom Dinis an alle seine Untertanen verschickt hat.

    Am 9. August 1290 schließlich wurde die Universität in Lissabon "o Studium Generale" von Papst Nikolaus IV. eingeweiht, und es gab damals vier Fachrichtungen: Kunst, Medizin, kanonisches Recht und Jurisprudenz.

  • Vier Tage nur mit Öko-Strom

    Portugal hat vorgemacht, wovon andere Länder nur träumen: Ganze vier Tage lang - genauer: 107 Stunden - ist das gesamte Land ausschließlich mit erneuerbarer Energie ausgekommen. 

    Der portugiesische APREN gab bekannt,

  • Mautgebühr auf den SCUT-Autobahnen wird gesenkt

    Das portugiesische Parlament hat am 6. Mai 2016 dem Vorschlag der sozialistischen Regierungspartei (PS) zugestimmt, die Mautgebühren auf den ehemaligen SCUT-Autobahnen (diese Abkürzung steht für sem cobrança ao utilizador - "ohne Belastung des Nutzers". Die Straßen wurden mit EU-Mitteln gefördert.) zu senken. Es ist noch nicht entschieden, wann die neue Regelung in Kraft tritt und wie hoch die Preissenkung sein wird.

    Neben der viel befahrenen A 22 zwischen Faro und Lagos, die so genannten Via do Infante,sind noch weitere Autobahnen in Portugal von dieser neuen Regelung betroffen: 

  • "Amor pelos dois": Portugal gewinnt zum ersten Mal den European Song Contest

    Eine Jazzballade, gesungen von Salvador Sobral und komponiert von dessen Schwester Luisa, ist der Gewinner des diesjährigen European Song Contest. Es ist der erste Sieg Portugals nach knapp 50 Jahren Teilnahme am ESC.  Das kleine Liebeslied, ohne großen Aufwand auf einer kleinen Bühne und ohne unspektakuläre Show dargeboten, eroberte sowohl die Herzen der Zuschauer beim Televoting wie den Sachverstand der nationalen Jurys bei den 42 teilnehmenden Ländern. 

    Und der Text? Schlicht und zu Herzen gehend. Emotion pur - und genau das sind auch die Worte, die Salvador Sobral über seinen Sieg sagt: "Wir leben in einer Zeit der austauschbaren Musik, der Fastfood-Musik. Aber Musik ist Gefühl, nicht Feuerwerk. Lasst uns versuchen, das zu ändern und die Musik wieder zurückbringen."

  • O Porto e A Arte de Bem Receber

    Das Ausbildungszentrum für Hotelerie und Tourismus in Porto (EHTP) jat eine neue Aktion gestartet: Das Event "O Porto e A Arte de Bem Receber" (zu deutsch etwa: "Porto und die Kunst des freundlichen Willkommens") findet am 6. Mai 2016 statt.
    Hauptanliegen ist es Spenden für die Instituition "Comunidade Paulo Vallada" zu sammeln, einen Zufluchtsort für junge Mütter und ihre Kindern. Ihnen soll eine bessere Zukunft ermöglicht werden. Die Absolventen der "Escola de Hotelaria e Turismo do Porto" laden zu einem Begrüßungsdrink und einem thematischem Abendessen laden ein.

     

     

     

  • Wie die Bica zu ihrem Namen kam

    Auch in Portugal gibt es das braune Getränk, was jeder aus Italien unter dem Begriff Espresso kennt. Jedoch heißt es je nach Region anders. In Porto hört man eher den Begriff cimbalino, im restlichen Land wird es gemeinhin als café bezeichnet. In Lissabon jedoch, hört man die Leute eher eine bica bestellen.

    Um diesen Begriff ranken sich verschiedene Legenden, die kurioseste ist allerdings die folgende:

    A Brasileira 1911

    Am 19.11.1905 eröffnete der erfolgreiche Kaffeehändler Adriano Telles im Chiado im Herzen Lissabons das erste Kaffeehaus in Portugal. Nach seinem Umzug aus Brasilien blieben die alten Kontakte bestehen, so dass der Import der kostbaren Ware garantiert werden konnte. Als er drei Jahre später zu seinen Verkaufsräumen noch einen weiteren Raum zur Verfügung stelle, ein Café, etwas was es bis dato nicht gegeben hatte. Schnell etablierte sich hier die feine Gesellschaft - hier trafen sich Doktoren, Journalisten, Anwälte und Künstler (darunter auch Fernando Pessoa und Almada Negreiros) sowie Studenten und Revolutionäre, um sich bei einem café auszutauschen.

  • "Rota da Dieta Mediterrânica" in Faro

    Die "Mittelmeerküche" oder "mediterrane Diät" ist eine Ernährungsweise, welche von der UNESCO im November 2010 als Weltkulturerbe eingestuft wurde. Seit 2013 gehören neben den Mittelmeer-Anrainerstaaten auch Portugal,  Kroatien und Zypern zu diesem immatieriellen Kulturerbe.
    Nirgendwo sonst in Portugal wird dies so deutlich gelebt wie an der Algarve. Hier beschränkt sich dies aber nicht nur auf die kulinarischen

  • "Filigrane Route" in Gondomar

    Jeder kennt die diversen portugiesischen filigranen Schmuckstücke. Was nur wenige wissen ist, dass die Herstellung fast ausschließlich in Gondomar, Nordportugal, erfolgt.
    Dort befinden sich zahlreiche familiengeführte Goldschmiedwerkstätten, die ihre Traditionen von einer Generation in die nächste weitergeben.
    Nun hat die Stadt Gondomar erstmals seine Pforten für Touristen geöffnet und die "Filigrane Route" eröffnet.

  • Sie möchten Lissabon erkunden?

    Sie möchten Lissabon erkunden? Möchten wissen wie lange Sie von A nach B benötigen und wieviel das ganze kostet? Sie wollen wissen welche Verbindung Sie am schnellsten und preiswertesten ans Ziel bringt? Benötigen Sie einen genauen Fahrplan und das ist Ihnen mitten in der Nacht wieder eingefallen? Im Großraum Lissabon kann man all diese Informationen nun ganz einfach über die Webseite Transporlis mit wenigen Mausklicks in Erfahrung bringen. Geben die Daten ein und schon erhalten Sie die gewünschten Informationen.

  • 2016: Anstieg deutscher Touristen in Portugal

    Norbert Fiebig, Präsident des deutschen Reiseverbandes (DRV), bestätigte gegenüber Pedro Costa Ferreira, Präsident des portugiesischen Reiseverbandes (Associação Portuguesa das Agências de Viagens - APAVT), bei einem Treffen in Berlin, dass sich für das laufende Jahr gute Tendenzen ausmachen lassen. Ende Januar seien bereits

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  • Kreuzigung in Ourém

    Am morgigen Karfreitag wird in Ourém die Kreuzigung Jesus nachgestellt.
    Circa 100 Schausteller sind an dieser Darstellung beteiligt, dessen Bühne das mittelalterliches Dorf Ourém ist. Die 14 Stationen der Kreuzigung wird mit Gebeten und religiösen

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  • Regierung führt "abgeschaffte" Feiertage wieder ein

    Im Zuge der Sparmaßnahmen wurden 2012 vier nationale Feiertage abgeschafft. Heute hat das portugiesische Parlament mit Regierungsmehrheit die vier "eingesparten" Feiertage ab sofort wieder eingeführt. Diese beiden weltlichen nationalen Feiertage gibt es also wieder: weiterlesen

  • Lissabon im Advent: "As Portas Encantadas"

    Vom 10. bis 20. Dezember findet am Praça do Comérçio in Lissabon wieder das Licht-Festival "As Portas Encantadas" statt. Jeweils um 19, 20 und 21 Uhr - Eintritt frei. 

  • Machtwechsel: António Costa (PS) ist neuer Regierungschef

    Am 24. November 2015 hat Staatspräsident Cavaco Silva den Sozialisten António Costa zum Ministerpräsidenten ernannt. Er wird in den kommenden Tagen gemeinsam mit dem Linksblock und den Kommunisten eine neue Regierung bilden und sein Regierungsprogramm vorstellen.

  • Adventsbasar in Lissabon

    Wie jedes Jahr dürfen sich alle freuen,die in und um die portugiesische Hauptstadt wohnen! 
    Der ökumenische Adventsbasar findet am 29. November 2015 statt.

  • Camping in Portugal

    Sie bereisen Portugal mit dem Wohnmobil, per Zelt oder Camper?
    VortexMag stellt die neun schönsten Plätze vor - vom Parque de Cedeira im Nationalpark Peneda-Gêres im Norden über den Parque do Campismo da Ilha da Berlenga (im Zentrum bei Peniche) bis zur Quinta Odelouca (im Süden, bei Silves an der Algarve).
    Quinta Odelouca

  • Glückwunsch Portugal!

    Parabéns Portugal!
    Unter den ersten 20 der beliebtesten Reiseländer weltweit auf Platz 16! Jedes Jahr aufs Neue wählen die Leser des Reisemagazins „Condé Nast Traveller“ die besten Reiseländer der Welt. Unter den „beliebtesten“ Zielen ist 2015 auch
    Portugal zu finden.
    Originalartikel

  • Neues Logo

    Ab sofort zeigt sich "Leben in Portugal" im neuen Outfit! Zur Wiedererkennung unser neues Logo:

  • Funchal/Madeira: Feuer erreicht die Altstadt

    "Ein Szenario wie aus Dantes Hölle" - so wird die Situation in Madeiras Hauptstadt Funchal von Feuerwehrleuten beschrieben. Die Feuer haben mittlerweile in der Altstadt, das Viertel São Pedro, erreicht.

  • Avões: Explosion in Feuerwerksfabrik

    In Ferreiros de Avões (etwa 350 Kilometer nördlich von Lissabon) ist es am Dienstagabend in einer Feuerwerksfabrik zu mehreren Explosionen gekommen. Dabei starben mindestens fünf Menschen. Drei weitere Personen sind noch vermisst. Die Fabrik wurde durch die Explosionen und den folgenden Großbrand völlig zerstört. 

    Quellen:
    n-tv
    Spiegel online
    tvi24
    Jornal de Notícias

  • "As Caras de Lisboa" - neues Lichtspektakel in Lissabon

    Von heute an (5. August) bis 14. August 2016 findet am Praça de Comerçio, am Terreiro do Paço in Lissabon wieder ein Videomapping statt. Dreimal jeden Abend kann man die bunten Lichtinstallationen zum Thema "Die Gesichter von Lissabon" (As Caras de Lisboa) bestaunen: jeweils um 21:45, 22:30 und 23:15 Uhr (am Sonntag, den 7.8.2016, gibt es lediglich zwei Vorführungen: um 22:30 und um 23:15 Uhr). Dauer: eine Viertelstunde, der Eintritt ist frei. 
    Quelle und Foto: Público

  • Wo lebt sich's am besten? Portugal unter den ersten zehn

    Wer auf Wetter und gutes Klima wert legt, sollte dieses Ranking beachten: Portugal steht unter den ersten zehn der Länder, in denen sich's am besten leben lässt. Sonne, Meer und gute Luft machen das Land für viele Reisende, aber auch Auswanderer attraktiv. Das zeigt das Resultat der Umfrage "Best Places to live 2016". 

    Internations hat für die jährliche Erhebung "ExpatInsider" mehr als 14.000 Menschen in 195 Ländern befragt. 

    Quelle: ftn News

  • 50 Jahre: Die "Ponte" hat Geburtstag

    Genau 50 Jahre ist es her, dass die Verbindung zwischen Lissabon (Stadtteil Alcântara) und dem südlichen Tejo-Ufer (Almada) eingeweiht wurde. Am 6. August 1966 - damals hieß die Brücke noch Ponte Salazar - wurde die wichtige Verbindung zwischen Nord- und Südportugal dem Verkehr übergeben. 

    Nach der Nelkenrevolution am 25. April 1074 wurde die mit 2278 Meter weltweit zweitlängste Hängebrücke mit kombiniertem Straßen- und Eisenbahnverkehr umbenannt in Ponte de 25 Abril. Meist nennen die Portugiesen sie Ponte - und jeder weiß, welche Brücke gemeint ist. Quelle und Foto: Público

    Mehr zur Geschichte der Ponte de 25 Abril ->hier

  • Ab 1. September in deutschen Kinos: "Fado"

    "Fado"- ein Eifersuchtsdrama des deutschen Regisseurs Jonas Rothlaender wurde in Deutschland und Portugal produziert und gedreht.
    Der SPIEGELschreibt: "Die Hauptfigur in Jonas Rothlaenders Spielfilmdebüt "Fado", der junge deutsche Arzt Fabian, erlebt in Lissabon seine ganz eigene Spielart der saudade. Er weiß: Sein Liebesglück wird sich niemals erfüllen."

  • Monchique: Großfeuer am Foia

    Seit dem Abend des 3. September 2016 brennt es am höchsten Berg der Algarve, dem Foia. Der Ort Monchique direkt ist nicht betroffen, die Flammen breiteten sich gegen Süden und Westen aus.

    Derzeit (Stand 4.9.2016, 17:00 Uhr sind mehr als 400 Feuerwehrleute mit 126 Fahrzeugen im Einsatz, dazu mittlerweile 9 Löschflugzeuge/Helikopter.

  • An allen Multibanco-Automaten: Spenden für Feuerwehr und Brandopfer

    Aus gegebenem Anlass:

    Allein am 16. Oktober 2017 waren in Portugal über fünfhundert Brände zu verzeichnen, insgesamt mehr als 60 Todesopfer zu beklagen und immer noch Menschen vermisst. Dörfer müssen evakuiert werden. manche sind von Flammen eingeschlossen; teilweise fiel die Wasserversorgung aus. Mehr als 6.000  Feuerwehrmänner aus dem gesamten Land waren im Einsatz. In den betroffenen Regionen fehlt es immer noch an allen Ecken und Enden.  

    Die Betreiberfirma aller Multibanco-Automaten in Portugal, SIBS, hat schon seit vergangenem Jahr an allen 12.500 Geldautomaten die Möglichkeit eingerichtet, eine Spende für die bombeiros oder/und die Opfer der verheerenden Waldbrände dieses Jahres zu entrichten. Man benötigt dafür lediglich eine Bankkarte. 

    Und wie geht's?

    • PIN eingeben
    • auf Ser Solidário klicken
    • gewünschten Betrag auswählen

    Die Spende geht direkt an die Caritas, um die Opfer zu unterstützen oder auf das Konto der Liga der portugiesischen Feuerwehr (Liga dos Bombeiros Portugueses).
    Wer zusätzlich seine Steuernummer eintippt, kann den Spendenbeleg bei der Steuererklärung einreichen. 

    Man kann außerdem bei der örtlichen Feuerwehr Mitglied werden und so helfenOder aber - für die Algarve - hier spenden: AIF - Alerta de incêndio florestal - Forest Fire Alert!

     

  • Neuer UN-Chef: António Guterres

    Der frühere Ministerpräsident Portugals, António Guterres, wird der neue Vorsitzende der Vereinten Nationen (UNO). 

    Am heutigen 5. Oktober 2016 einigte sich der UN-Sicherheitsrat auf Guterres als Generalsekretär.

  • Silvester 2016/2017 in Portugal

    Berühmt auf der ganzen Welt ist das Silvesterfeuerwerk in Funchal auf der Insel Madeira.

    Aber auch viele andere Städte und Gemeinden in Portugal (Festland) feiern den Jahreswechsel. 

    Wer über Weihnachten und Neujahr in Portugal Urlaub macht, sollte wissen, welche Veranstaltungen wo zu finden sind. Das findet man ->> auf der Seite "Passagem Ano para 2017"

  • Mário Soares ist tot - dreitägige Staatstrauer

    Der ehemalige Minister- und spätere Staatspräsident Mário Alberto Nobre Lopes Soares ist am 7. Januar 2017 im Alter von 92 Jahren gestorben. Soares ist Gründer der Partido Socialista (PS). Er war Jurist, verteidigte Oppositionelle unter der Diktatur Salazars, war deshalb mehrmals inhaftiert und wurde nach São Tomé deportiert. Nach dem Tod Salazars kehrte er zunächst nach Lissabon zurück und ging später ins Exil nach Frankreich.. 

     
    Am 28. April 1974 kehrte Soares aus dem Exil in Paris nach Portugal zurück. Nach der Nelkenrevolution 1974 war er zunächst Außenminister der Dritten Republik. Dreimal wurde es zum Ministerpräsidenten gewählt (1976 bis 1977, 1978 und von 1983 bis 1985), zweimal zum Staatspräsidenten (1986 bis 1996). Danach wechselte er von 1999 bis 2004 als Abgeordneter ins Europäische Parlament. 

    Premierminister António Coasta hat eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Das Begräbnis findet am 9. Januar 2017 in Lissabon statt.

    Quellen:
    Jornál de Notícias 
    País ao Minuto 
    Die Zeit 
    SPIEGEL online 
    Berliner Zeitung

  • 5.2.2017 im TV: "Kitchen Impossible" in Lissabon

    Die neue Staffel der VOX-Serie "Kitchen Impossible" mit Tim Mälzer führt diesmal auch nach Portugal. Am kommenden Sonntag, den 5. Februar 2017, kocht Mälzer gegen Hans Neuner, der 2009 zu "Portugals Koch des Jahres" gekürt wurde. Sein "Ocean Restaurant" im Vila Vita Parc an der Algarve bekam den ersten Michelin Stern, der zweite folgte im Jahr 2011. 


    Beim Duell Mälzer vs. Neuner aber wird in Lissabon gekocht: Bolinhos de Bacalhau, Arroz de Cabidela und Pudim Abade Priscos stehen auf der Karte - und man wird sehen, wie Tim Mälzer diese kulinarische Herausforderung packt...

    Sendetermin: 5.2.2017, 20:15 in VOX

  • Neuer deutscher Honorarkonsul an der Algarve

    Nach 15 Jahren im Amt scheidet Michael Bruno Bach aus dem Amt aus. Im Oktober 2012 - zum zehnjährigen Dienstjubiläum - wurde ihm der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Der damalige Botschafter Helmut Elfenkämper überreichte die Auszeichnung in Lissabon.

    Aus Altersgründen - denn auch hier gibt es den Ruhestand mit Erreichen der Altersgrenze - gibt Honorarkonsul Michael Bruno Bach sein Amt nun auf. 
    Das Konsulat in Faro wird zum 31. März 2017 geschlossen.

    Ab 3. April 2017 ist der neue Honorarkonsul Dr. Alexander Rathenau in Lagos in Amt und Würden.
    Sein Büro:
    Rua António Crisógono dos Santos, n.° 29, Bloco 3, Escritório I
    8600-678 Lagos.

  • Neues Tierschutzgesetz

    Anfang März hat das portugiesische Parlament ein neues Tierschutzgesetz beschlossen, das am 1. Mai 2017 in Kraft getreten ist.
    Danach gelten Tiere nicht mehr als "Sache", sondern als "fühlende Lebewesen", die deshalb besonderen Schutz genießen. Das umfasst Haltung, Aufzucht und Umgang mit Tieren; die bisher gültige Praxis, dass jeder das Recht hatte, sich entlaufene Tier anzueignen oder solche, die "wildes" oder „bösartiges“ Verhalten zeigten, zu töten, entfällt komplett.

    Wer unsachgemäßen Umgang mit Tieren beobachtet, kann dies melden: Zuständig ist die PSP - Polícia de Segurança Pubilca, die Abteilung Defesa Animal 
    Tel. 21 765 42 42
    E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Gute Infos zum Gesetz findet man im Blog des Rechtsanwalts Philippe Lafontaine (Lissabon).

  • Óbidos: XV Festival Internacional de Chocolate

    Es ist wieder soweit: Heute (10. März 2017) beginnt das Internationale Schokoladenfestival in Óbidos - ein Muss für alle Liebhaber süßer "Sünden". 

    Das Festival dauert bis 2. April 2017.
    Eintritt für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren € 6,--, Kinder ab sechs bis 11 € 3,--, Kinder bis 6 Jahre (in Begleitung Erwchasener) haben freien Eintritt.
    Geöffnet jeweils von Freitag bis Sonntag, im Schlosshof von Óbidos (Cerca de Castelo), jeweils 11 bis 20 Uhr

  • Lissabon: 400.000 Jahre alter Schädel gefunden

    Einen unerwarteten und sensationellen Fund machten Archäologen in einer Höhle bei Aroeira/Lissabon: einen menschlichen Schädel, der - im Gegensatz zu manch anderen Funden - relativ genau datiert werden kann. Der Fund ist ca. 400.000 Jahre alt und stammt aus dem mittleren Pleistozän.


    Die bisher ältesten Fossilien auf der iberischen Halbinsel kommen der Nähe von Burgos in Nordspanien (aus Atapuerca), Besonders interessant für die Forscher ist, dass es deutliche Hinweise drauf gibt, dass die Menschen dieser Zeit schon Feuer kannten und benutzten. In Aroreira wurden außerdem Tierreste und Steinwerkzeuge gefunden. Der 400.000 Jahre alte Schädel zählt in Europa zu den ältesten derartigen Fossilien, die jemals gefunden wurden.

    Quelle: Zeit online

  • Madeira: Cristiano Ronaldos Flughafen

    Seit 29. März 2017 hat der Flughafen von Madeira einen "Zusatznamen": nämlich den  des berühmtesten Sohns der portugiesischen Atlantikinsel, Fußballstar Cristiano Ronaldo (32), der für Real Madrid spielt, aber auch Kapitän der Nationalelf Portugals ist. Seit heute mittag landen Flugzeuge also auf dem "Internationalen Flughafen Madeira Cristiano Ronaldo". 

    Bei Piloten ist Funchals Airport wegen seiner schwierigen Landungen und Seitenwinde berüchtigt:

  • Höheres Porto bei der Post

    Das Porto für Standardpostsendungen steigen ab 4. April 2017:

     Postkarte/Brief
     national unter 20 g 
    früher:
    0,47 € 
    jetzt:
    0,50 €
     Sendungen zwischen
     20 und 50 g
    früher:
    0,60 €
    jetzt:
    0,65 €
     Sendungen zwischen
     50 und 100 g
     früher:
    0,75 €
    jetzt:
    0,80 €

    Quellen: 
    ESA 
    CTT

  • Verstärkte Grenzkontrollen während des Papstbesuchs

    Zum 100jährigen Jubiläum des Wunders von Fátima befindet sich Papst Franziskus in Portugal auf Staatsbesuch in Portugal. Aus Sicherheitsgründen ist deshalb das Schengener Abkommen vom 10. Mai bis 14. Mai 2017 außer Kraft gesetzt.

    Das bedeutet, die Grenzen sind im Prinzip "geschlossen", auch EU-Bürger müssen bei der Einreise ihren Pass (oder Personalausweis) vorzeigen können.

  • Der neue portugiesische Schulkalender 2017/2018

    Vor kurzem trat der neue Kalender für das Schuljahr 2017/2018 in Kraft

    und kann hier im Original eingesehen werden: Schulkalender 2016/2017 (noch nicht online verfügbar)

    Der Kalender bezieht sich auf das Schuljahr 2017/2018 und beinhaltet sowohl die Schulferien wie auch die Prüfungsdaten der Schüler in Portugal. Schulkalender für die deutschen Schulen in Portugal, bitte an den jeweiligen Schulen einsehen.

    Eine große Änderung gab es mit der Vereinheitlichung der Ferienzeit für Vorschüler, die denen der Grundschüler angepasst wurde. Damit wird der Aufforderung der Gewerkschaften sowie den Schuldirektoren nachgekommen.

  • Mehr als 60 Tote - Staatstrauer nach Waldbrand

    Über 60 Todesopfer haben die verheerenden Waldbrände bei Pedrógão Grande gefordert, die am Samstagnachmittag ausgebrochen sind. Die Region liegt etwa 200 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Lissabon. Die portugiesische Regierung hat eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen. Die Feuerkatastophe ist die schlimmste jemals verzeichnete in Portugal. 


    Viele der Todesopfer wurden auf der Flucht in ihren Autos
    vom Feuer überrascht und eingeschlossen.

    Wie die Polícia Judicária (PJ) mitteilt, war die Brandursache ein "trockenes" Gewitter, bei dem ein Blitzschlag  Bäume entzündete. 

    Quellen:
    SPON 
    JN 
    DN

     

  • "Ziviler Notstand" wegen Feuergefahr

    Seit Freitag, 18. August 2017, 14 Uhr bis Montag 24 Uhr gilt für einige Regionen Portugals vorsorglich der "öffentlichen Notstand"  (estado de calamidade pública). Grund dafür ist die Wettervorhersage, die für dieses Wochenende sehr hohe Temperaturen bis zu 40 Grad prognostizieren und daraus resultierend eine stark erhöhte Feuergefahr. 

    Betroffen vom öffentlichen Notstand sind landesweit 155 Landkreise, vor allem im Inland von Nord- und Mittelportugal sowie  die Algarve. Im Süden ist vor allem im Hinterland das höchste Brandrisiko zu verzeichnen.  

Kann denn Fado fade sein

Das "Portugalbuch", das lange vergriffen war, ist nun wieder neu aufgelegt: erweitert, ergänzt. aktualisiert. 

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