Leben in Portugal

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Impfungen

Der nationale Impfplan (in pt: PNV) wurde 1965 aufgestellt und seither kontinuierlich angepasst. Er zielt darauf ab, so viele Menschen wie möglich langfristig mit den besten Impfstoffen zu versorgen, um individuellen Schutz und Mehrwert für die gesamte Bevölkerung zu garantieren.

Der portugiesische Präsident Marcelo Rebelo de Sousa forderte gegenüber des Nachrichtendienstes Lusa alle  Portugiesen zur Impfung auf, denn die positive Wirkung von dieser Vorsorgemaßnahme sei hinreichend wissenschaftlich bestätigt. Der Präsident sagte wörtlich: "...a eficácia das vacinas está comprovada."

Alle Impfstoffe, die im portugiesischen Impfplan aufgenommen sind, werden unter epidemiologischen Gesichtspunkten der Krankheit, der wissenschaftlichen Nachweises ihrer Auswirkung, ihrer Nutzung- und Kostenstrategie sowie der Verfügbarkeit auf dem Markt ausgewählt. Impfung wird in Portugal als Recht und Pflicht jeden Bürgers verstanden, um sich aktiv an der Erhaltung der Gesundheit und an der Vorsorge gegen Krankheiten zu beteiligen.

Im Grunde sind alle Impfungen hierzulande freiwillig - bis auf zwei Ausnahmen: Impfungen gegen Diphtherie und Tetanus sind seit 1962 gesetzlich vorgeschrieben.

In Portugal ist es üblich, dass man bei der Einschreibung seines Kindes in einer öffentlichen oder privaten Einrichtung den Original-Impfausweis und/oder eine Kopie vorlegen muss. Die Aufnahme kann verweigert werden, wenn die gesetzlich vorgeschriebenen Impfungen fehlen. Es ist jedoch gängige Praxis, dass auf den kompletten Impfstatus wert gelegt wird.
Solche Einzelfälle müssen die Eltern mit der jeweiligen Einrichtung klären.

Público: https://www.publico.pt/2018/03/17/sociedade/noticia/marcelo-rebelo-de-sousa-apela-a-vacinacao-que-diz-ser-fundamental-1807058

Sozialversicherung in Portugal

Geschichte

Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Casa Pia in Lissabon gegründet. Es sollte der erste Schritt zur Umsetzung der staatlichen Unterstützung im Gesundheitssystem sein, doch der Erfolg blieb erst einmal aus. Die einzigen, die sich um die Gesundheit der Bevölkerung bemühten, waren die Schwestern der Santa Casa da Misericórdia. Dieser Ordem wurde bereits im August 1498 von Königin D. Leonor in Lissabon gegründet, und unter Leitung der Barmherzigen Schwestern entstanden schon damals schnell weitere Stiftungen und Krankenhäuser im ganzen Land.

Diese "Wiege des heutigen Gesundheitssystems" ist heute noch im ganzen Land aktiv und agiert auch heute noch unter dem Namen Santa Casa da Misericórdia

Weiterlesen: Sozialversicherung in Portugal

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Kann denn Fado fade sein

Das "Portugalbuch", das lange vergriffen war, ist nun wieder neu aufgelegt: erweitert, ergänzt. aktualisiert. 

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