Leben in Portugal

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Kurioses

Der gefährlichste Mafioso Bostons war Portugiese

J. Edgar Hoover, Direktor des FBI, erklärte ihn 1965 zu dem gefährlichsten Mann, mit dem das FBI jemals zu tun hatte. Joseph Barboza galt als kaltblütigster und skrupellosester Krimineller der ganzen Ostküste. Der gefährlichste Mafioso, der jemals in Boston gelebt hat, war jedoch kein Italiener, sondern Portugiese.

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Leben in Portugal

Schwangerschaft und Kindergeld

Schwangerschaft in Portugal kann durchaus ein Thema sein, wenn man sich hier niedergelassen hat.
Dazu möchten wir an dieser Stelle an paar kleine Hilfestellungen geben. 

Ich bin schwanger - was nun?

Nach der Feststellung einer Schwangerschaft sollte man sich seinem Centro de Saúde vorstellen.

Als Privatversicherte vereinbart man einen Termin bei einem Arzt aus der Ärzteliste seiner Krankenversicherung. 
Wer sowohl privat wie auch über die Seg. Social versichert ist, kann natürlich auch beide Institutionen nutzen.

In der Regel wird bei diesem ersten Termin die Schwangerschaft notiert, man bekommt eine ganze Reihe an Terminen ausgehändigt, mögliche Krankheiten und Risiken werden angesprochen.
Man bekommt eine Überweisung für die 1. Ultraschalluntersuchung sowie eine weitere um Blutuntersuchungen durchzuführen (das kann je nach Centro de Saúde variieren).
So durchläuft man Monat für Monat der Schwangerschaft und geht monatlich zum "Check-Up".

Abono de família pré-natal - vorzeitiges Kindergeld

Nach der 13. Schwangerschaftswoche kann man Kindergeld beziehen, das sog. Abono de Família Pré-Natal. Dazu benötigt man ein vom Arzt ausgestelltes Attest, dass einem sowohl die Schwangerschaft wie auch die Schwangerschaftswoche bestätigt.

Um dieses Kindergeld beziehen zu können, muss man in Portugal eine Residencia nachweisen können, das persönliche Jahreseinkommen darf € 8.803,62 (Stand 2016) sowie das Gesamtvermögen der Familie (agregado familiar) nicht € 100.612,80 überschreiten. Darunter fallen u.a. Immobilien, Geldwerte, Aktien, Wertpapiere, Investmentfonds, etc.

Weitere Informationen zu Abono Pré Natal - Segurança Social

Mutterschutz - Elternzeit - Subsídio parental inicial

In Portugal ist die Elternzeit und -geld miteinander verknüpft, so dass man sich frühzeitig für eine Variante entscheiden muss, damit die Zahlung in dieser Zeit gewährleistet ist.

Elternzeit

Im September 2015 wurde auf die bestehende Regelung zwischen 120 und 150 zusammenhängenden Tagen, die Möglichkeit hinzugefügt, dass beide Elternteile gleichzeitig ihren Anspruch geltend machen können (im Falle einer Totgeburt lediglich 120 Tage).

Die nachfolgende Regelung gilt frühestens nach Ablauf der 6 Wochen Mutterschutz.

Für den Fall, dass sich beide Elternteile darauf einigen, einzeln eine zusammenhängende Zeitspanne von 30 Tagen, oder aufgeteilt auf 2 mal 15 Tage, wird die Elternzeit um weitere 30 Tage verlängert, so dass aus den 120 Tagen 150 Tage werden und die 150 Tage werden auf 180 Tage aufgestockt. Diese Regelung gilt jedoch nur für Lebendgeburten. Bei Mehrlingsgeburten erhält man für jedes Kind je 30 Tage.

Mutterschutz und Vaterschaftsurlaub

Der Mutterschutz beträgt 72 Tage, welche wie folgt aufgeteilt sind: 

  • 30 Tage (maximal) vor der Geburt, wenn die Mutter einer Arbeit nachgeht und
  • 42 Tage (6 Wochen) nach der Geburt. Diese Frist ist gesetzlich vorgeschrieben und muss eingehalten werden.

Diese Zeiten werden auf die Elternzeit angerechnet, d.h. dass diese 72 Tage von den 120 bzw. 150 abgezogen werden müssen.

Grundsätzlich steht Schwangeren das Recht auf 120 Tage Mutterschaftsurlaub zu, davon mindestens sechs Wochen nach der Geburt. Außerdem besteht Anspruch auf Freistellung zur Schwangerenberatung. Während dieser Zeit gibt es Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber.

Der Vater hat einen gesetzlichen Anspruch auf 10 Arbeitstage Vaterschaftsurlaub nach der Geburt.

  • 5 zusammenhängende Tage unmittelbar nach der Geburt
  • 5 weitere Tage müssen innerhalb der ersten 30 Tage nach der Geburt genommen werden, wobei diese nicht mehr zusammenhängend genommen werden müssen.
  • Bei Mehrlingsgeburten erhält der Vater für jedes Zwillingskind 2 weitere Tage.
  • Zusätzlich kann er freiwillig 10 weitere Tage anhängen. Auch hier erhält man bei Mehrlingsgeburten jeweils 2 weitere Tage.

Weitere Infos zu diesem Thema: Mutterschutz und Elternzeit 

Rezept des Monats

 Bife à Marrare
Steak Marrare

Foto von Ilídio Lacerda

Namensgeber des Gerichts ist der Koch Marrare. Er stammte aus Galizien und hatte Anfang des 20. Jahrhundert das Restaurant "O Marrare das sete portas" in der Baixa von Lissabon. Das Geheimnis des Rezepts war und ist die spezielle Soße.

Zutaten
4 Steaks
4 EL Butter
4 Knoblauchzehen
1/4 l Sahne
Zitronensaft
Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung
1. Einen Esslöffel Butter in einer feuerfesten Tonpfanne erhitzen, die Knoblauchzehe dazu geben.
2. Die Steaks einzeln in der Pfanne beidseitig anbraten.
3. Knoblauch entfernen. Salzen und pfeffern.
4. Nach und nach geben die Sahne und kleine Stücke Butter hinzu geben. Dabei...

zum Rezept

Kultur

Portugal der 1940er Jahre - neue Reihe im Deutschlandfunk

Portugal hatte im zweiten Weltkrieg einen neutralen Status inne - zumindest offiziell. Das führte dazu, dass Lissabon nicht nur als sicherer Hafen galt, wo Tausende auf die Passage nach Übersee warteten. Sondern es war auch Anlaufstelle und Sammelbecken für verfolgte Intellektuelle, Schriftsteller und jüdische Flüchtlinge aus ganz Europa. Dazu kamen noch die Agenten diverser Geheimdienste aus Großbritannien, Frankreich, den USA und Russland,, ja auch aus Nazi-Deutschland, die sich in der portugiesischen Hauptstadt tummelten.

"Die Spuren" - so schreibt Tilo Wagner, Autor des Deutschlandfunks - "sind in der Stadt heute noch zu finden." In fünf Teilen schildert er das Leben in Portugal in den 1940er Jahren.

Teil  1: Lissabon, Stadt der Schlapphüte

 Teil 2: Als Deutsche in Lissabon

 Teil 3: Wie man mit Visa Leben rettet

 Teil 4: Das Dorf der blonden Frauen

 Teil 5: Eis für Könige

D. Pedro I, der Grausame und Gerechte

In der Klosterkirche von Alcobaça sind zwei Sakropharge so aufgestellt, dass sie sich an den Fußenden gegenüberstehen. Und das hat seinen Grund: In der Überlieferung heißt es, die beiden Verstorbenen warten so auf ihre Auferstehung am Tag des jüngsten Gerichts. Denn wenn es soweit ist, können sie sich sofort wieder gegenüber treten. In den steinernen Särgen liegen der König Dom Pedro I. und die Edeldame Inês de Castro - sie sind das Paar in einer sagenumwobenen Liebesgeschichte, sozusagen die portugiesische Version von Romeo und Julia.

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Pinnwand

Gesetzesentwurf zu Homeschooling sorgt für Furore

Homeschooling oder in portugiesisch Ensino Doméstico (ED) wird in Portugal immer populärer. Waren es 2012 gerade mal 63 Kinder, die zuhause unterrichtet wurden, so sind es heute bereits über 900. Jedoch ist es möglich, dass diese Art der Bildung in Portugal in naher Zukunft nicht mehr zugelassen ist. Der Grund dafür sind Änderungen durch das Ministério da Educação. Dazu wurden zwei Gesetzesänderungen verfasst - die Decretos-Lei 54/2018 und 55/2018.

Begründet werden diese Änderungen mit der Modernisierung der traditionellen Schulbildung: Die einzelnen Schulen bekommen mehr Freiheiten in der Ausarbeitung der Lerninhalte und deren Bewertung. Damit sollen allen Schüler dieselben Lerninhalte vermittelt. Je nach ihren Fähigkeiten entwickeln sie die entsprechenden Kenntnisse, um am der Schulpflicht die vom Ministerium gesetzten Kriterien erfüllen zu können.

Diese Änderungen sind vorgesehen:

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António Costa tauscht vier Kabinettsminister aus

Ein Jahr vor den Parlamentswahlen in Portugal hat Ministerpräsident António Costa vier Minister in seinem Kabinett ausgetauscht.
Neuer Verteidigungsminister ist seit 15. Oktober 2018  durch João Gomes Cravinho (vorher Azeredo Lopes). Als Wirtschaftsminister wurde Pedro Siza Vieira vereidigt (vorher: Manuel Caldeira). Im Gesundheitsministerium ist jetzt eine Frau tonangebend: Marta Temido (vorher: Adalberto Campos Fernandes) - ebenso im Kulturministerium. Dort übernahm die Juristin Graça Fonseca die Amtsführung (vorher: Luís Filipe Castro Mendes). Mit diesen Änderungen sind im 21. Kabinett Portugals fünf Frauen vertreten (über 30 Prozent). Alle neuen Minister*innen wurden bereits vom portugiesischen Staatspräsidenten Marcelo Rebelo de Sousa vereidigt. 

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Kann denn Fado fade sein

Das "Portugalbuch", das lange vergriffen war, ist nun wieder neu aufgelegt: erweitert, ergänzt. aktualisiert. 

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Feira da Ladra - Lissabon
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Bauern/Zigeunermarkt - Espinho
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Feira da Ladra - Lissabon
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Bauern/Zigeunermarkt - Carcavelos
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Feira da Ladra - Lissabon

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