Am 24. Januar 2021 fand die Wahl des portugiesischen Staatsoberhaupts statt. Wie erwartet wurde Marcelo Rebelo de Sousa (72) wiedergewählt. 

 

Hier die Wahlergebnisse im einzelnen:

  1. Marcelo Rebelo de Sousa 60,7%
  2. Ana Gomes 12,97%
  3. André Ventura 11,9%
  4. André Ventura 4,32%
  5. Marisa Matias 3,95%
  6. Tiago Mayan Gonçalves 3,22%
  7. Vitorino Silva 2,94%

Im Januar 2021 stieg der bisherige Mindestlohn von 635€ auf 665€.
Ziel ist es, bis zum Ende der Legislaturperiode, also bis Ende 2023, einen Wert von 750€ zu erreichen. Das bedeutet, dass in den kommenden zwei Jahren der Mindestlohn um je ca. 42,5€ steigen wird.

Im Gegensatz zu den Vorjahren stagniert dieses Jahr der Wert des Essensgeldes, das sogenannte subsídio de alimentação.
Es gelten somit die Werte des Vorjahres. Der steuerfreie Tagessatz für jeden geleisteten Arbeitstag von mindestens 5 Stunden beträgt weiterhin 4,77€ bzw. 7,63€, wenn der Arbeitgeber das Geld nicht zusammen mit dem Gehalt ausbezahlt. Bei Arbeitszeiten mit weniger Stunden werden diese Werte entsprechend gekürzt.

Durch die Pandemie bedingt wurden viele Arbeitsplätze in das Home Office verlagert, was jedoch den Anspruch auf den subsídio de alimentação nicht aushebelt.

J. Edgar Hoover, Direktor des FBI, erklärte ihn 1965 zu dem gefährlichsten Mann, mit dem das FBI jemals zu tun hatte. Joseph Barboza galt als kaltblütigster und skrupellosester Krimineller der ganzen Ostküste. Der gefährlichste Mafioso, der jemals in Boston gelebt hat, war jedoch kein Italiener, sondern Portugiese.

Am Sonntag, den 24.Januar 2016, wurde in Portugal ein neuer Staatspräsident gewählt. Bei einer Wahlbeteiligung von 50,07% (national) schafft es der konservative Kandidat Marcelo Rebelo de Sousa mit knapp 52% die Wahl bereits im ersten Wahlgang für sich zu entscheiden (zum endgültigen Wahlergebnis fehlen die Stimmen der portugiesischen Wähler in den USA).

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Im Zuge der Sparmaßnahmen wurden 2012 vier nationale Feiertage abgeschafft. Heute hat das portugiesische Parlament mit Regierungsmehrheit die vier "eingesparten" Feiertage ab sofort wieder eingeführt. Diese beiden weltlichen nationalen Feiertage gibt es also wieder: weiterlesen

Der ehemalige Minister- und spätere Staatspräsident Mário Alberto Nobre Lopes Soares ist am 7. Januar 2017 im Alter von 92 Jahren gestorben. Soares ist Gründer der Partido Socialista (PS). Er war Jurist, verteidigte Oppositionelle unter der Diktatur Salazars, war deshalb mehrmals inhaftiert und wurde nach São Tomé deportiert. Nach dem Tod Salazars kehrte er zunächst nach Lissabon zurück und ging später ins Exil nach Frankreich.. 

 
Am 28. April 1974 kehrte Soares aus dem Exil in Paris nach Portugal zurück. Nach der Nelkenrevolution 1974 war er zunächst Außenminister der Dritten Republik. Dreimal wurde es zum Ministerpräsidenten gewählt (1976 bis 1977, 1978 und von 1983 bis 1985), zweimal zum Staatspräsidenten (1986 bis 1996). Danach wechselte er von 1999 bis 2004 als Abgeordneter ins Europäische Parlament. 

Premierminister António Coasta hat eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Das Begräbnis findet am 9. Januar 2017 in Lissabon statt.

Quellen:
Jornál de Notícias 
País ao Minuto 
Die Zeit 
SPIEGEL online 
Berliner Zeitung

Die neue Staffel der VOX-Serie "Kitchen Impossible" mit Tim Mälzer führt diesmal auch nach Portugal. Am kommenden Sonntag, den 5. Februar 2017, kocht Mälzer gegen Hans Neuner, der 2009 zu "Portugals Koch des Jahres" gekürt wurde. Sein "Ocean Restaurant" im Vila Vita Parc an der Algarve bekam den ersten Michelin Stern, der zweite folgte im Jahr 2011. 


Beim Duell Mälzer vs. Neuner aber wird in Lissabon gekocht: Bolinhos de Bacalhau, Arroz de Cabidela und Pudim Abade Priscos stehen auf der Karte - und man wird sehen, wie Tim Mälzer diese kulinarische Herausforderung packt...

Sendetermin: 5.2.2017, 20:15 in VOX

Pinnwand

  • DECIR 2020: Brandbekämpfung in Portugal

    Seit Ende April 2019 ist DECIR 2020 (Dispositivo Especial de Combate a Incêndios Rurais) in Kraft. Wegen der Covid-19-Pandemie müssen in diesem Jahr besondere Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden. In den besonders gravierenden Phasen stehen knapp 12.000 Einsatzkräfte zur Verfügung. Das sind etwa 500 mehr als 2019. Nicht ausschließlich Feuerwehrleute zählen zu den EInsatzkräften, sondern auch Waldarbeiter, die Spezialeinheit für Katastrophenschutz, die Polizei für öffentliche Sicherheit und die GNR. Unterstützt werden sie mit bis zu 60 Löschflugzeugen/Hubschraubern. Seit Anfang Mai ist außerdem das nationale Netzwerk von Feuerwachttürmen aktiv: 77 Wachttürme sind in den Hochphasen des Brandrisikos besetzt.

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Kurioses

  • Wieso die Vornamen der Portugiesen auf der Liste stehen

    In jedem Land gibt es Vornamen, die erlaubt sind und welche die es nicht sind. Normalerweise haben die Eltern die Freiheit sich aus unzähligen bekannten Namen ein bis zwei auszusuchen, oder per Gutachten seinen Wunschnamen auf Eintragungsfähigkeit prüfen zu lassen. Im Regelfall werden lediglich die Namen, die von offizieller Seite nicht anerkannt werden aufgelistet. In Portugal ist es genau andersherum - denn für Portugiesen gilt, und nur für diese, nur wenn der Name in der Liste steht, ist er genehmigt und verwendbar. Daher ist es nicht sonderlich verwunderlich, dass man auf so viele Marias und Josés trifft, oder zum wiederholten Male verschiedene Mütter einen João rufen hört.

    Der Grund dafür ist sehr banal: Die Liste mit den erlaubten Namen war bis vor wenigen Jahren auf rein portugiesisch katholische Namen beschränkt und kaum jemand konnte daran rütteln.

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  • Was die Namen der Wochentage mit der Kirche zu tun haben...

    Für gewöhnlich werden die Namen der Wochentage mit einer nordischen oder römischen Gottheit bzw. einem Planeten in Verbindung gebracht.
    In der nachfolgenden Tabelle kann man dies sehr genau erkennen, ebenso, dass ein Land deutlich von diesem Muster abweicht – Portugal.

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