Kultur

Reportagereihe im Deutschlandfunk: "Portugal wählt"

Am 6. Oktober 2019 finden in Portugal die Parlamentswahlen statt. Alle 230 Sitze in der Versammlung der Republik sind neu zu besetzen. Im Deutschlandfunk gibt es unter der Rubrik "Europa heute" eine mehrteilige Reihe dazu. 

Portugal in den 1940er Jahren: Reihe im Deutschlandfunk

Portugal hatte im zweiten Weltkrieg einen neutralen Status inne - zumindest offiziell. Das führte dazu, dass Lissabon nicht nur als sicherer Hafen galt, wo Tausende auf die Passage nach Übersee warteten. Sondern es war auch Anlaufstelle und Sammelbecken für verfolgte Intellektuelle, Schriftsteller und jüdische Flüchtlinge aus ganz Europa. Dazu kamen noch die Agenten diverser Geheimdienste aus Großbritannien, Frankreich, den USA und Russland,, ja auch aus Nazi-Deutschland, die sich in der portugiesischen Hauptstadt tummelten.

"Die Spuren" - so schreibt Tilo Wagner, Autor des Deutschlandfunks - "sind in der Stadt heute noch zu finden." In fünf Teilen schildert er das Leben in Portugal in den 1940er Jahren.

Teil  1: Lissabon, Stadt der Schlapphüte

 Teil 2: Als Deutsche in Lissabon

 Teil 3: Wie man mit Visa Leben rettet

 Teil 4: Das Dorf der blonden Frauen

 Teil 5: Eis für Könige

 

Rezept des Monats

Moamba de Galinha
Hähnchen in Erdnusscreme


Foto von Ilídio Lacerda

Moamba da Galinha ist eines der beiden Nationalgerichte Angloas. Die Portugiesen, die hier seit 1483 erste Handelsposten errichteten, brachten Gewürze und auch Lebensmittel aus ihren anderen Kolonien ins Land. So ist die angolanische Küche heute eine Mischung aus traditionellen Elementen mit portugiesischer und vor allem brasilianischer Küche. Fürs Original-Moamba verwendet man Okraschoten. Man kann aber, falls man diese nicht bekommt, auch andere Gemüse verwenden.

zum Rezept

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